Die Modersohnbrücke

1913/14 wurde sie als Hohenlohebrücke gebaut. Wie die Straße, die seit 1896, nach dem früheren Reichskanzler und preußische Ministerpräsident Chlodwig Hohenlohe-Schillingfürst Prinz von Ratibor und Corvey (* 1819; + 1901) heißt. Was für ein Name! Den konnte die DDR natürlich nicht beibehalten, und so wurden Straße und Brücke 1951 in Modersohn umbenannt.

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Der Maler Friedrich Wilhelm Otto Modersohn (* 1856; + 1943) begründete 1889 zusammen mit Fritz Mackensen und Hans am Ende die Künstlerkolonie Worpswede. (behauptet Wikipedia) Andere Quellen nennen Fritz Mackensen als Gründer und legen das Gründungsjahr auf 1895.

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Modersohn-Moor-Bild aus rolfs_ reisen.de

1998 musste die stählerne Mehrfeldbrücke in Balkenbauweise aus Sicherheitsgründen abgerissen werden, es blieb nur ein Fußgängersteg und Verbindungsleitungen für Telefon und Strom. 2002 wurde sie, jetzt eine Stahlbogenbrücke, wieder für den Verkehr freigegeben.

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2 Kommentare

  1. Ich liebe die Modersohnbrücke. Früher musste man zum Touri-Gucken zum Ku’Damm, heute kann man das gleich um die Ecke und der Sonnenuntergang ist auch nicht schlecht.

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