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	<title>Kommentare zu: Raum- und Zeitschiffe: &#220;ber verfallende Geb&#228;ude</title>
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		<title>Von: Oszedos Blog</title>
		<link>http://www.modersohn-magazin.de/2008/05/18/raum-und-zeitschiffe-ueber-verfallende-gebaeude/#comment-4999</link>
		<dc:creator>Oszedos Blog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2008 19:39:36 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Auf dem Dach...&lt;/strong&gt;

  Auf einer Fahrradtour um die Rummelsburger Bucht entdeckte ich mehrere junge Leute auf dem Dach eines alten Fabrikgeb&#228;udes, die ich doch direkt fotografieren musste, 380mm Objektive machen es schliesslich m&#246;glich. :-) 
Wie ich nun herausfand, hand...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf dem Dach&#8230;</strong></p>
<p>  Auf einer Fahrradtour um die Rummelsburger Bucht entdeckte ich mehrere junge Leute auf dem Dach eines alten Fabrikgeb&#228;udes, die ich doch direkt fotografieren musste, 380mm Objektive machen es schliesslich m&#246;glich. :-)<br />
Wie ich nun herausfand, hand&#8230;</p>
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		<title>Von: Daniel Schaub</title>
		<link>http://www.modersohn-magazin.de/2008/05/18/raum-und-zeitschiffe-ueber-verfallende-gebaeude/#comment-4995</link>
		<dc:creator>Daniel Schaub</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 12:42:21 +0000</pubDate>
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		<description>huhu claudia und su,

zu dem Thema &quot;Verschmelzungen&quot; mache ich am 25.05. eine Fotographieausstellung (siehe link). Den Artikel den ihr hier zitiert und auch &quot;&#252;bersetzt&quot; habt ist quasi der thematische Rahmen der Ausstellung.

Also, falls ihr lust habt oder auch andere personen kennt, die verlassene oder entwertete geb&#228;ude und gebiete m&#246;gen..., dann kommt doch einfach vorbei.

http://www.zuckerstudio-waldbrunn.de/1/#c22

Gru&#223; Daniel Schaub</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>huhu claudia und su,</p>
<p>zu dem Thema &#8220;Verschmelzungen&#8221; mache ich am 25.05. eine Fotographieausstellung (siehe link). Den Artikel den ihr hier zitiert und auch &#8220;&#252;bersetzt&#8221; habt ist quasi der thematische Rahmen der Ausstellung.</p>
<p>Also, falls ihr lust habt oder auch andere personen kennt, die verlassene oder entwertete geb&#228;ude und gebiete m&#246;gen&#8230;, dann kommt doch einfach vorbei.</p>
<p><a href="http://www.zuckerstudio-waldbrunn.de/1/#c22" rel="nofollow">http://www.zuckerstudio-waldbrunn.de/1/#c22</a></p>
<p>Gru&#223; Daniel Schaub</p>
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		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.modersohn-magazin.de/2008/05/18/raum-und-zeitschiffe-ueber-verfallende-gebaeude/#comment-4994</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 May 2008 22:05:23 +0000</pubDate>
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		<description>Gro&#223;artig, Suzanne! Hach, was f&#252;r eine wundersch&#246;ne &quot;&#220;bersetzung&quot; - bin schwer begeistert, 1000 Dank!! So kommt der Inhalt sehr viel besser r&#252;ber, dein Text lebt und atmet - man sp&#252;rt die Erfahrung, im Leben und im Schreiben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gro&#223;artig, Suzanne! Hach, was f&#252;r eine wundersch&#246;ne &#8220;&#220;bersetzung&#8221; &#8211; bin schwer begeistert, 1000 Dank!! So kommt der Inhalt sehr viel besser r&#252;ber, dein Text lebt und atmet &#8211; man sp&#252;rt die Erfahrung, im Leben und im Schreiben!</p>
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		<title>Von: SuMuze</title>
		<link>http://www.modersohn-magazin.de/2008/05/18/raum-und-zeitschiffe-ueber-verfallende-gebaeude/#comment-4993</link>
		<dc:creator>SuMuze</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 May 2008 10:31:41 +0000</pubDate>
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		<description>Der Artikel hat mir auch sehr gefallen, also habe ich ihn (mir) einmal &#252;bersetzt. Nat&#252;rlich ist dabei jedwede Sinnentstellung meiner Mangelhaftigkeit geschuldet.



&lt;b&gt;Wo sich Ver&#228;nderungen zeigen - au&#223;erhalb und in uns&lt;/b&gt;

Die Umgebung, die wir mit anderen teilen, ist nicht aus einem Gu&#223;. Das schafft immer wieder Chancen, in diese L&#252;cken einzudringen, in denen sich Spannendes finden mag. Solche L&#252;cken zeigen dann etwas anderes als das, was uns allt&#228;glich immer wieder weisgemacht werden soll. Gerade dort, wo nicht alles unter Kontrolle zu sein scheint, ist dieses der Fall. Gel&#228;nde und Bauwerke, die zwecks Beseitigung dem Verfall anheim gegeben wurden, die zwecks Ruinierung verlassen wurden, zeigen deutlich, wie   Ausgrenzung von sich geht, wie Sinn- und Hilflosigkeit hergestellt werden kann und soll. Und das aus vielen Gr&#252;nden, die nicht immer mit dem Ort der Zerr&#252;ttung zusammen fallen.
An diesen Orten herrscht f&#252;r eine kurze Zeit eine seltene Freiheit, weil das strenge Regiment der gesellschaftlichen Regelung f&#252;r einen Moment fehlt. Hier kann Freiheit versucht werden - f&#252;r eine Weile. Das macht sie wertvoll in einer so sehr fest geordneten Gesellschaft, die immer weniger Freiheiten gestattet.

Wenn wir hierher kommen, k&#246;nnen wir sowohl uns selbst wie auch den R&#228;umen und Geb&#228;uden zuh&#246;ren. Wir k&#246;nnen versuchen, mit ihnen zu verschmelzen, Neues und Spannendes zu entdecken, in welchem wir als Einzelne und unsere Umgebung als Gesamtheit gleicherma&#223;en zu ahnen sind. Dieses wollen die Fotografien zeigen, die durchaus kritisch dem gegen&#252;ber stehen, was zur Verlassenheit der gezeigten Objekt beitrug, ja, sie wohl schuf.
Die Leere dieser Orte zeigt deutlich, wie sich Dinge aufl&#246;sen. Was woanders gu&#223;eisern Bestand zu haben scheint und sich dennoch auch dort aufl&#246;sen kann, wird an ihnen klarer. Weil wir uns hier scheinbar au&#223;erhalb des geordneten Alltags befinden. Wir k&#246;nnen selbst so viel mehr bestimmen und ausprobieren, weil uns als Verlassene nicht alles von der Gesellschaft diktiert wird, weil wir an diesen verlassenen, nicht mehr geordneten Orten neu ordnen k&#246;nnen und sollen.

Wir k&#246;nnen versuchen, mit Hilfe dieser R&#228;ume und Geb&#228;ude in andere Zeiten und in andere R&#228;ume zu gelangen. Trotz des Ruin&#246;sen und Asozialen zeigen sie immer noch viel von dem, wof&#252;r sie einmal standen. Das ist nicht nur f&#252;r den Betrachter von Bedeutung. Hier sieht man einiges von dem, was um uns herum t&#228;glich abl&#228;uft. Hier sehen wir vieles zugleich, ungeordnet und offen, was woanders nur vermischt und verdeckt auftritt. Wir k&#246;nnen Hoffnungen und ihr Scheitern sehen und dabei Vergangenes mit Gegenw&#228;rtigen und Zuk&#252;nftigem verbinden. Und damit vielleicht auf Fragen sto&#223;en, die unsere Gegenwart ber&#252;hren. Sehr kritisch vielleicht, unserer Gesellschaft gegen&#252;ber und wom&#246;glich auch uns selbst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel hat mir auch sehr gefallen, also habe ich ihn (mir) einmal &#252;bersetzt. Nat&#252;rlich ist dabei jedwede Sinnentstellung meiner Mangelhaftigkeit geschuldet.</p>
<p><b>Wo sich Ver&#228;nderungen zeigen &#8211; au&#223;erhalb und in uns</b></p>
<p>Die Umgebung, die wir mit anderen teilen, ist nicht aus einem Gu&#223;. Das schafft immer wieder Chancen, in diese L&#252;cken einzudringen, in denen sich Spannendes finden mag. Solche L&#252;cken zeigen dann etwas anderes als das, was uns allt&#228;glich immer wieder weisgemacht werden soll. Gerade dort, wo nicht alles unter Kontrolle zu sein scheint, ist dieses der Fall. Gel&#228;nde und Bauwerke, die zwecks Beseitigung dem Verfall anheim gegeben wurden, die zwecks Ruinierung verlassen wurden, zeigen deutlich, wie   Ausgrenzung von sich geht, wie Sinn- und Hilflosigkeit hergestellt werden kann und soll. Und das aus vielen Gr&#252;nden, die nicht immer mit dem Ort der Zerr&#252;ttung zusammen fallen.<br />
An diesen Orten herrscht f&#252;r eine kurze Zeit eine seltene Freiheit, weil das strenge Regiment der gesellschaftlichen Regelung f&#252;r einen Moment fehlt. Hier kann Freiheit versucht werden &#8211; f&#252;r eine Weile. Das macht sie wertvoll in einer so sehr fest geordneten Gesellschaft, die immer weniger Freiheiten gestattet.</p>
<p>Wenn wir hierher kommen, k&#246;nnen wir sowohl uns selbst wie auch den R&#228;umen und Geb&#228;uden zuh&#246;ren. Wir k&#246;nnen versuchen, mit ihnen zu verschmelzen, Neues und Spannendes zu entdecken, in welchem wir als Einzelne und unsere Umgebung als Gesamtheit gleicherma&#223;en zu ahnen sind. Dieses wollen die Fotografien zeigen, die durchaus kritisch dem gegen&#252;ber stehen, was zur Verlassenheit der gezeigten Objekt beitrug, ja, sie wohl schuf.<br />
Die Leere dieser Orte zeigt deutlich, wie sich Dinge aufl&#246;sen. Was woanders gu&#223;eisern Bestand zu haben scheint und sich dennoch auch dort aufl&#246;sen kann, wird an ihnen klarer. Weil wir uns hier scheinbar au&#223;erhalb des geordneten Alltags befinden. Wir k&#246;nnen selbst so viel mehr bestimmen und ausprobieren, weil uns als Verlassene nicht alles von der Gesellschaft diktiert wird, weil wir an diesen verlassenen, nicht mehr geordneten Orten neu ordnen k&#246;nnen und sollen.</p>
<p>Wir k&#246;nnen versuchen, mit Hilfe dieser R&#228;ume und Geb&#228;ude in andere Zeiten und in andere R&#228;ume zu gelangen. Trotz des Ruin&#246;sen und Asozialen zeigen sie immer noch viel von dem, wof&#252;r sie einmal standen. Das ist nicht nur f&#252;r den Betrachter von Bedeutung. Hier sieht man einiges von dem, was um uns herum t&#228;glich abl&#228;uft. Hier sehen wir vieles zugleich, ungeordnet und offen, was woanders nur vermischt und verdeckt auftritt. Wir k&#246;nnen Hoffnungen und ihr Scheitern sehen und dabei Vergangenes mit Gegenw&#228;rtigen und Zuk&#252;nftigem verbinden. Und damit vielleicht auf Fragen sto&#223;en, die unsere Gegenwart ber&#252;hren. Sehr kritisch vielleicht, unserer Gesellschaft gegen&#252;ber und wom&#246;glich auch uns selbst.</p>
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