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	<title>Kommentare zu: Freiheit statt ANGST??</title>
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		<title>Von: engl @ absurdum &#187; Blog-Archiv &#187; wichtiger hinweis</title>
		<link>http://www.modersohn-magazin.de/2008/05/24/freiheit-statt-angst/#comment-5260</link>
		<dc:creator>engl @ absurdum &#187; Blog-Archiv &#187; wichtiger hinweis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 15:56:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] wenn es mir bei dem eingedeutschten spruch &#8220;freiheit statt angst&#8221; &#228;hnlich wie claudia geht, die in ihrem heutigen momag-beitrag auch auf diese ausf&#252;hrliche diskussion hinweist. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] wenn es mir bei dem eingedeutschten spruch &#8220;freiheit statt angst&#8221; &#228;hnlich wie claudia geht, die in ihrem heutigen momag-beitrag auch auf diese ausf&#252;hrliche diskussion hinweist. [...]</p>
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		<title>Von: Mal wieder: Freiheit statt Angst</title>
		<link>http://www.modersohn-magazin.de/2008/05/24/freiheit-statt-angst/#comment-5256</link>
		<dc:creator>Mal wieder: Freiheit statt Angst</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 08:02:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] immer finde ich den Slogan ziemlich beschissen, das Anliegen aber ok - deshalb hier der Hinweis auf die Demo am [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] immer finde ich den Slogan ziemlich beschissen, das Anliegen aber ok &#8211; deshalb hier der Hinweis auf die Demo am [...]</p>
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		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.modersohn-magazin.de/2008/05/24/freiheit-statt-angst/#comment-5018</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 06:43:22 +0000</pubDate>
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		<description>@Aufklaerung: wenn ein Slogan derart missverst&#228;ndlich ist, dann ist es ein mieser Slogan, sorry!
Und meine Bemerkung mit dem Umdenken bezog sich nicht auf Politiker, sondern auf Ackermann u.a., die im Finanzgeschehen eine Rolle spielen und seit der Immokrise nun doch die eine oder andere Regulierung in Betracht ziehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Aufklaerung: wenn ein Slogan derart missverst&#228;ndlich ist, dann ist es ein mieser Slogan, sorry!<br />
Und meine Bemerkung mit dem Umdenken bezog sich nicht auf Politiker, sondern auf Ackermann u.a., die im Finanzgeschehen eine Rolle spielen und seit der Immokrise nun doch die eine oder andere Regulierung in Betracht ziehen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: aufklärung</title>
		<link>http://www.modersohn-magazin.de/2008/05/24/freiheit-statt-angst/#comment-5017</link>
		<dc:creator>aufklärung</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 21:45:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ich wollte nur kurz anmerken, dass ich glaube, dass du den Aufruf etwas missverstehst. &quot;Freiheit statt Angst&quot; bezieht sich m.E. nicht auf die Demonstranten, sondern zielt vielmehr auf die Politik Sch&#228;ubles, die lediglich &#196;ngste sch&#252;rt(bspw. vor Muslimen), anstatt nur ansatzweise k&#252;hle politische Analyse zu sein und/oder Probleml&#246;sungsbereitschaft bereit zu stellen. W&#252;rde er dies n&#228;mlich tun, w&#228;ren die ganzen Eingriffe in die Grundrechte vollkommen &#252;berfl&#252;ssig und auch unplausibel. Nur potentielle Angst erm&#246;glicht eine Politik im Sinne Sch&#228;ubles.
Ach so und wegen der Finanzkrise, das ist doch reine Rhetorik f&#252;r die W&#228;hlerInnen; Worte und Taten in diesem Bereich unterscheiden sich doch in h&#246;chstem Ma&#223;e. Daher mein Tip: Nicht alles glauben was Politiker XYZ so von sich gibt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte nur kurz anmerken, dass ich glaube, dass du den Aufruf etwas missverstehst. &#8220;Freiheit statt Angst&#8221; bezieht sich m.E. nicht auf die Demonstranten, sondern zielt vielmehr auf die Politik Sch&#228;ubles, die lediglich &#196;ngste sch&#252;rt(bspw. vor Muslimen), anstatt nur ansatzweise k&#252;hle politische Analyse zu sein und/oder Probleml&#246;sungsbereitschaft bereit zu stellen. W&#252;rde er dies n&#228;mlich tun, w&#228;ren die ganzen Eingriffe in die Grundrechte vollkommen &#252;berfl&#252;ssig und auch unplausibel. Nur potentielle Angst erm&#246;glicht eine Politik im Sinne Sch&#228;ubles.<br />
Ach so und wegen der Finanzkrise, das ist doch reine Rhetorik f&#252;r die W&#228;hlerInnen; Worte und Taten in diesem Bereich unterscheiden sich doch in h&#246;chstem Ma&#223;e. Daher mein Tip: Nicht alles glauben was Politiker XYZ so von sich gibt</p>
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		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.modersohn-magazin.de/2008/05/24/freiheit-statt-angst/#comment-5010</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 May 2008 08:16:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Jochen: danke f&#252;r die ausf&#252;hrliche Einlassung! Solange du nicht &quot;abmahngef&#228;hrdend&quot; schreibst, darfst du ruhig drastisch sein. :-)
 
Was die &quot;Revolution&quot; angeht, so war mir dieser Terminus schon in der fr&#252;hen Jugendzeit zu unkonkret und auch suspekt: so ein Abstraktum, das &quot;irgendwie&quot; das Ende aller Gemeinheiten bedeuten sollte, doch bietet die Geschichte ja einige unangenehme Beispiele, wie das so abgehen kann. Hab&#039; ich da Lust drauf? fragte ich mich schon damals als Mitglied der nichts-mehr-so-ganz-ernst-nehmenden Spass-Generation der wilden 70ger - und verneinte das innerlich.

Systemver&#228;nderungen k&#246;nnten m.E. heute auch ganz gewaltfrei und &quot;wie beil&#228;ufig&quot; erfolgen, wenn die richtigen Leute ihre &#220;berzeugungen &#228;ndern und einfach an ein paar Schr&#228;ubchen drehen - die Immobilienkrise hat da doch viele schon recht nachdenklich gemacht, so dass Forderungen nach staatl. Regulierungen aufkamen von Seiten, von denen man es nie erwartet h&#228;tte.

Zwischen Unterwerfung und Revolution gibts im &#220;brigen schon noch ein paar weitere Verhaltensweisen, die bei so manchem Thema (H&#228;userkampf / Sanierung, AKWs, Stationierung Pershing2, etc.) den Unwillen bzw. die Kritik von Teilen der Bev&#246;lkerung auf eine Weise &quot;r&#252;ber brachten&quot;, die einige Wirkung entfaltete. 

Dass das heute so nicht mehr geht, liegt wohl daran, dass z.B. die &lt;em&gt;&#220;berwachung&lt;/em&gt; im Sinne der Mehrheit ist, die sich dadurch tats&#228;chlich sicherer f&#252;hlt - und ansonsten auch selber gerne an jeder Ecke andere beobachtet und sich beobachten l&#228;sst. Einfach so zur voyeuristischen Unterhaltung und narzistischen Selbstinszenierung. Viele WOLLEN furchtbar gerne von m&#246;glichst vielen &lt;em&gt;&#252;berwacht werden&lt;/em&gt;... da f&#228;llt es dann schwer, dagegen zu sein, wenn Sch&#228;uble &amp; Co. auch gucken / zuh&#246;ren / mitlesen wollen. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jochen: danke f&#252;r die ausf&#252;hrliche Einlassung! Solange du nicht &#8220;abmahngef&#228;hrdend&#8221; schreibst, darfst du ruhig drastisch sein. :-)</p>
<p>Was die &#8220;Revolution&#8221; angeht, so war mir dieser Terminus schon in der fr&#252;hen Jugendzeit zu unkonkret und auch suspekt: so ein Abstraktum, das &#8220;irgendwie&#8221; das Ende aller Gemeinheiten bedeuten sollte, doch bietet die Geschichte ja einige unangenehme Beispiele, wie das so abgehen kann. Hab&#8217; ich da Lust drauf? fragte ich mich schon damals als Mitglied der nichts-mehr-so-ganz-ernst-nehmenden Spass-Generation der wilden 70ger &#8211; und verneinte das innerlich.</p>
<p>Systemver&#228;nderungen k&#246;nnten m.E. heute auch ganz gewaltfrei und &#8220;wie beil&#228;ufig&#8221; erfolgen, wenn die richtigen Leute ihre &#220;berzeugungen &#228;ndern und einfach an ein paar Schr&#228;ubchen drehen &#8211; die Immobilienkrise hat da doch viele schon recht nachdenklich gemacht, so dass Forderungen nach staatl. Regulierungen aufkamen von Seiten, von denen man es nie erwartet h&#228;tte.</p>
<p>Zwischen Unterwerfung und Revolution gibts im &#220;brigen schon noch ein paar weitere Verhaltensweisen, die bei so manchem Thema (H&#228;userkampf / Sanierung, AKWs, Stationierung Pershing2, etc.) den Unwillen bzw. die Kritik von Teilen der Bev&#246;lkerung auf eine Weise &#8220;r&#252;ber brachten&#8221;, die einige Wirkung entfaltete. </p>
<p>Dass das heute so nicht mehr geht, liegt wohl daran, dass z.B. die <em>&#220;berwachung</em> im Sinne der Mehrheit ist, die sich dadurch tats&#228;chlich sicherer f&#252;hlt &#8211; und ansonsten auch selber gerne an jeder Ecke andere beobachtet und sich beobachten l&#228;sst. Einfach so zur voyeuristischen Unterhaltung und narzistischen Selbstinszenierung. Viele WOLLEN furchtbar gerne von m&#246;glichst vielen <em>&#252;berwacht werden</em>&#8230; da f&#228;llt es dann schwer, dagegen zu sein, wenn Sch&#228;uble &#038; Co. auch gucken / zuh&#246;ren / mitlesen wollen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jochen Hoff</title>
		<link>http://www.modersohn-magazin.de/2008/05/24/freiheit-statt-angst/#comment-5006</link>
		<dc:creator>Jochen Hoff</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2008 11:18:50 +0000</pubDate>
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		<description>Du hast recht. Es ist ein j&#228;mmerliches angsterf&#252;lltes Motto. Lass mich kurz drastisch werden, ich bin es eh: &quot;Aus einem verzagten Arsch, kommt kein fr&#246;hlicher Pfurz.&quot;

Demonstrationen nennt man das neuerdings, wenn ein paar angsterf&#252;llte Leutchen verzagt vor sich hinstolpern schwer bewacht von viel Polizei, fotografiert, biometrisiert und selbst die Urinprobe der m&#246;glicherweise marxistischen Gro&#223;mutter liegt schon bei Gericht vor um gegen den Demonstranten verwandt zu werden. 

Das sind keine Demonstrationen, das sind Beerdigungz&#252;ge. Sie interessieren niemanden, sie bewirken nichts, sie machen nur noch mutloser und helfen damit dem Gegner. 

Jemand der &#246;ffentlich sagt das er die Bundeswehr im Inneren braucht, der sagt damit auch, das er die auf den B&#252;rger schie&#223;en lassen will, dem ist mit solchen H&#228;ufchen nicht beizukommen. Ihr gebt ihm nur die Namensliste f&#252;r die Verhaftungen. 

Entweder es wird gek&#228;mpft, oder ihr unterwerft euch. Unterwerfen ist gar nicht so schwer. Man muss sich einfach nur einreden den schweren Stiefel zu lieben der einem im Genick sitzt und ihn dann ausgiebig k&#252;ssen, wenn man die Gelegenheit dazu hat. 

Entweder man will Revolution, also eine grundlegende Systemver&#228;nderung oder man unterwirft sich. Dazwischen gibt es nichts. Zumindest nicht mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast recht. Es ist ein j&#228;mmerliches angsterf&#252;lltes Motto. Lass mich kurz drastisch werden, ich bin es eh: &#8220;Aus einem verzagten Arsch, kommt kein fr&#246;hlicher Pfurz.&#8221;</p>
<p>Demonstrationen nennt man das neuerdings, wenn ein paar angsterf&#252;llte Leutchen verzagt vor sich hinstolpern schwer bewacht von viel Polizei, fotografiert, biometrisiert und selbst die Urinprobe der m&#246;glicherweise marxistischen Gro&#223;mutter liegt schon bei Gericht vor um gegen den Demonstranten verwandt zu werden. </p>
<p>Das sind keine Demonstrationen, das sind Beerdigungz&#252;ge. Sie interessieren niemanden, sie bewirken nichts, sie machen nur noch mutloser und helfen damit dem Gegner. </p>
<p>Jemand der &#246;ffentlich sagt das er die Bundeswehr im Inneren braucht, der sagt damit auch, das er die auf den B&#252;rger schie&#223;en lassen will, dem ist mit solchen H&#228;ufchen nicht beizukommen. Ihr gebt ihm nur die Namensliste f&#252;r die Verhaftungen. </p>
<p>Entweder es wird gek&#228;mpft, oder ihr unterwerft euch. Unterwerfen ist gar nicht so schwer. Man muss sich einfach nur einreden den schweren Stiefel zu lieben der einem im Genick sitzt und ihn dann ausgiebig k&#252;ssen, wenn man die Gelegenheit dazu hat. </p>
<p>Entweder man will Revolution, also eine grundlegende Systemver&#228;nderung oder man unterwirft sich. Dazwischen gibt es nichts. Zumindest nicht mehr.</p>
]]></content:encoded>
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