Ostkreuz / An der Mole: Bürger wollen weniger Baumasse!

Weil heute abend schon die nächste Versammlung mit Vorstellung der Einwände stattfindet, setze ich hier auf die Schnelle die Pressemitteilung ein:

Großer Zuspruch zur Bürgerversammlung zum Baugebiet „An der Mole“ am Ostkreuz, Bürger bewerten offizielle Päne und fordern Beteiligung ein.

Die vom Netzwerk der Initiativen rund ums Ostkreuz organisierte Bürgerversammlung zum Baugebiet „An der Mole“ am Ostkreuz am 16.1.2012 stieß auf enormes Interesse: 223 Bewertungsbögen wurden während der Versammlung ausgefüllt.

Darin strafen die Anwohner/innen die ohne Bürgerbeteiligung entstandenen Pläne ab, fordern eine deutliche Verringerung der Baumasse sowie die Einbeziehung in die Planungsprozesse.

Die vollständigen Ergebnisse der Bürrgerbefragung werden am
Montag, 23.1.2012 um 19:00 Uhr
im Jugendclub E-Lok, Laskerstr. 6-8, 10245 Berlin (nahe Ostkreuz)

vorgestellt, zu der wir Sie herzlich einladen.

In der 200 Plätze bietenden Aula des Oberstufenzentrums in der Marktstr. 2-3 gab es zu Beginn der Bürgerversammlung nur noch Stehplätze, so groß war das Interesse.

Die auf der Versammlung vorgestellten 5 Beiträge eines Gutachterverfahrens, welches von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beauftragt wurde und das ohne Bürgerbeteiligung stattfand, wurden durchweg negativ bewertet. Bei den 3 vorgestellten Alternativvorschlägen überwogen die positiven Stimmen. Am besten bewertet wurde der Vorschlag, die bestehenden Bauten einschließlich des kleinen historischen Pumpwerks zu erhalten und durch behutsame Bebauung an der Kynaststraße und der Hauptstraße zu ergänzen (Bewertung: 57% positiv, 30% negativ, der Rest: keine Angabe).

Auch bei den Fragen, wie sich die Bürger/innen das Gelände am Paul und Paula Ufer vorstellen, gab es eindeutige Aussagen:

So wird u.a. eine breite soziale Mischung statt exklusiven Wohnens am Wasser sowie autofreies bzw. autoreduziertes Wohnen statt Stellplätze für jede Wohnung gewünscht und vehement die Planungsbeteiligung der Bürger statt „Bezirk Lichtenberg weiter entwicken lassen“ eingefordert.
Statt die hinter verschlossenen Türren entstandenen Wettbewerbsergebnisse weiterzuentwickeln soll ein neuer offener Ideenwettbewerb durchgeführt werden.

Info-Materialien:

Seit Januar 2010 vernetzen sich über 15 Initiativen und Bürgervereine rund um den Bahnhof Ostkreuz durch gemeinsame Treffen und Arbeitsgruppen, um Impulse zur Entwicklung der umliegenden Stadtquartiere zu geben. Die gemeinsamen Forderungen der Initiativen finden sich auf www.ostkreuz.eu

Rückfragen an Tobias Trommer, Tel. 030-291 37 49 und 0163 -876 66 37

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ClaudiaBerlin

Autor: ClaudiaBerlin

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