Mister Schtief versteigert Warschauer Straße zugunsten der Obdachlosenhilfe

Sommer in Berlin, es ist weich und warm draußen. Alles prima, oder etwa nicht? Gut, es war ein klein wenig nass in den letzten Tagen. Aber ich sitze gerade hier, bei weit geöffneter Balkontür, und habe neben Socken, Jeans, T-Shirt und Hemd nur einen Pullover an. Einen einzigen. Und Pulswärmer an den Händen, mehr nicht.

Gestern habe ich mich übrigens endlich an die Kältebusaktion vom letzten Dezember erinnert. Darüber hatte ich hier im Modersohn-Magazin mehrfach berichtet und mir außerdem vorgenommen, die Sache nicht aus den Augen zu verlieren. Der Winter war dann überraschend unglaublich mild, fast so mild wie der Sommer jetzt. Vielleicht habe ich deshalb mein Vorhaben arg vernachlässigt und bin doch nicht so recht auf dem Laufenden geblieben.

Hier also der soeben erst gefundene Nachtrag aus dem Mai:

Anders als ich ist Mister Schtief am Ball geblieben und hatte erneut eine tolle Idee, die der Obdachlosenhilfe der Berliner Stadtmission über 1000 Euro eingebracht hat. Zunächst ergatterte er zwei der alten S-Bahn-Schilder, die im Zuge der Abriss- und Umbauarbeiten an der Warschauer Straße nicht mehr gebraucht werden. Dann versteigerte er eines der Schilder für einen guten Zeck, nämlich erneut für die Obdachlosenhilfe. Am 25. Mai 2012 brachte diese Aktion dann exakt 1004 Euro ein, die in voller Höhe der Berliner Stadtmission als Spende zugute gekommen sind.

So einfach ist das und witzig dazu. Also absolut spitze, finde ich.

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