Protest oder Party? Kundgebung A100 stoppen!

Das Aktionsbündnid A100 stoppen ruft zu einer Kundgebung am Donnerstag, den 11.10.2012 um 13:00 Uhr vor der Beermannstr. 22 in Berlin-Treptow auf.

Hier der Aufruf:

Ob die Kundgebung Protest oder Party wird, entscheidet sich am Mittwoch. An diesem Tag soll das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu den Klagen gegen die Verlängerung der Stadtautobahn A100 gefällt werden.

Aktuelle Informationen folgen am Mittwoch, 10.10.2012 auf www.A100stoppen.de. Ab 15:30 Uhr stehen wir an der Beermannstr. 22 persönlich für Fragen zur Verfügung.

500 Millionen Euro für Stau und Lärm? Werden 500 Millionen für den Ausbau der A100 von Neukölln nach Treptow in den Sand gesetzt?

Das Gericht prüft lediglich, ob die Autobahn-Planungen korrekt sind und urteilt nicht über Sinn oder Unsinn dieses Bauprojekts. Wenn das Gericht den Planfeststellungsbeschluss nicht aufhebt und damit grünes Licht für den Autobahn-Ausbau gibt, sind wieder die politischen Entscheider gefragt, ob dieses unsinnige Verkehrsprojekt begonnen wird und dafür eine halbe Milliarde verschleudert werden soll.

In der Treptower Beermannstraße sollen je nach Ausgang des Gerichtsverfahrens 2 oder 4 Häuser (bis zu 17 Gebäude) abgerissen werden, um Platz für die geplante Autobahntrasse zu schaffen. Hunderte Menschen, von denen dort viele seit Jahrzehnten wohnen, sind davon betroffen. Außerdem sind 32 Kleingärten, die sich hinter den Häusern befinden, von der Betonpiste bedroht.

Wird die Stadtautobahn A100 bis zum Treptower Park verlängert, steigt die Verkehrsbelastung u.a. auf der Elsenstraße/ Elsenbrücke und in den umliegenden Kiezen signifikant an. Insbesondere LKW werden dann eine
Abkürzung durch Friedrichshain, Prenzlauer Berg und Weißensee zur Autobahnauffahrt Prenzlauer Allee fahren. Tausende Menschen müssen Tag und Nacht unter mehr Verkehrslärm, Abgasen und Dauerstau leiden.

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ClaudiaBerlin

Autor: ClaudiaBerlin

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