Im PC Blog Berlin schreibt Thomas Grabinger über PC-Ärgernisse und ihre Lösungen. Kein Wunder, denn als Computer-Service erweckt er täglich gecrashte PCs wieder zum Leben.
Reinhold Steinle, gebürtiger Schwabe, aber seit 1987 gefühlter Berliner, bietet – ausnahmsweise! – drei kostenlose Stadtführungen. Die Tour heißt “Herr Steinle entdeckt die Karl-Marx-Strasse” und zeigt den Teilnehmern das “andere Neukölln”, jenseits des sehr speziellen Images, das durch die Medien diesem bunten Stadtteil aufgedrückt wurde.
Termine:
9. Oktober: Treff Passage Neuköllner Oper,
16. Oktober: Treff: Rathaustreppe Neuölln
30. Oktober: Treff: Denkmal auf dem Hermannplatz
Kryptische Überschrift? Nicht wundern! Es geht um eine spirtiz-kreative Art, ganz konkret mit der Käufermacht Politik zu machen – und dabei gleichzeitig das Kleingewerbe zu fördern.
Alle reden von der Macht der Verbraucher – wir machen ernst! Wir drehen das Prinzip des Boykotts um und belohnen Geschäfte, die bereit sind, etwas zum Positiven hin zu verändern.
Dazu schließen wir uns zusammen und kaufen alle am 13. Juni 2009 um 16 Uhr im Spätkauf MultiKulti in der Wiener Straße 40 ein. Dieser wird 35%, des in dieser Zeit erzielten Umsatzes dazu verwenden, seinen Laden energieeffizienter umzubauen, und so langfristig seine CO2-Bilanz zu senken und damit das Klima zu schützen.
Im Vorfeld wurde dieser kreuzberger Späti ausgewählt, weil er bereit war, mehr als die anderen in energiesparende Maßnahmen zu investieren. Der Carrotmob gibt dem Laden-Besitzer die Chance, sein Image und seine Bekanntheit zu steigern und außerdem an dem Tag eine Menge Bargeld mehr zu machen! Für Ihn heißt das ganz klar: Ein Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz!
Für uns heißt das unser Ziel, den “Erfolg und Misserfolg am Markt” mit sozialer und ökologischer Verantwortung zu verbinden, erreichen!
Man stelle sich mal vor, diese Aktionsform macht Schule: keine Organisation, keine Partei, keine irgendwie verbandelte Gruppe: einfach eine Idee, die im virtuellen Raum Gestalt annimmt und POTENZIELL zu Realität wird – wenn genug Leute mitmachen, weil sie die Idee GUT finden.
Dieses Bild von der sonntäglichen Parade stammt aus dem Jahr 2005. Kühl und regnerisch war es an dem Tag, ungefähr so, wie es wohl auch an diesem Sonntag sein wird. Vielleicht wird es ein wenig wärmer, das wäre doch zu hoffen. Das großartige multikulturelle Festival, das jedes Jahr an Pfingsten durch Kreuzberg und Neukölln rauscht, hat aber mehr zu bieten als nur den bekannten Umzug.
Samstag um 13.30 Uhr gibt es den Kinderkarneval am Mariannenplatz.
Sonntag startet der große Umzug um 12.30 Uhr am Hermannplatz.
Und vor allem: vom 29. Mai bis zum 1. Juni lädt das Straßenfest rund um den Blücherplatz mit vielfaltigem Futter und diversen Caipirinhaversionen. Das alles für wenig Geld. Umsonst, aber auf jeden Fall lohnenswert, ist natürlich das Programm auf den vier auf dem Festgelände verteilten Bühnen. Und all die kleinen, spontanen Sessions auf den Wiesen sowieso.
Das ist mal ein wirklich nützliches Web-Projekt! Freeguide-berlin.de bringt ausschließlich kostenlose Events, bei denen der Eintritt ohne wenn und aber FREI ist. In Krisenzeiten immer wichtiger, aber auch ein schönes Zeichen für die “Kultur des Kostenlosen”, die es nicht nur online gibt. “Kultur machen” ist ja nichts, was nur kommerziell organisiert stattfinden dürfte!
Warum kann man nichts eintragen?
Was mir noch fehlt an der recht ansprechend gestalteten und auch bereits gut gefüllten Seite ist die Möglichkeit, Veranstaltungen einzutragen bzw. vorzuschlagen. Das FEHLEN dieses Features mutet seltsam an, denn genau DAS ist es doch, was so verdammt viel Arbeit macht: das Suchen und Finden der jeweiligen Events! Warum man also in Zeiten des Web 2.0, in denen alle Welt den “User generated Content” (=vom Nutzter erstellter Inhalt) in den Himmel lobt, nicht offensiv auf Seite 1 um Vorschläge bittet, ist mir ein Rätsel! (Oder bin ich grade blind?? Ich sehe jedenfalls keinen “Veranstaltung eintragen-Link”).
Gestern, als ich wie in den Wochen zuvor, hurtig durch den U-Bahnhoftunnel in Steglitz lief, fiel mir plötzlich dieser Schalter auf. Geschlossen, natürlich. Wann sind diese Infohäuschen schon mal geöffnet und mit echten Menschen besetzt? Aber dann… diese Überschrift:
Musizieren in den U-Bahnhöfen ist also von der BVG ausdrücklich erlaubt. Natürlich nur mit Genehmigung, in ausgewiesenen Bereichen und mit ganz bestimmten Instrumenten, wie es sich gehört. Blechblasinstrumente gehören selbstverständlich nicht dazu.
Die Qualität der Musiker werde ebenfalls nicht geprüft, stellt die BVG fest. Das regele sich schon von selbst. Man möchte es nicht meinen, wenn man sich das Schrammeln und Schruppen, das Quetschen und Quengeln in den U-Bahnzügen vor Augen hält. Besser vor Augen als vor Ohren, in den meisten Fällen. Dann muß man das Gedudel wenigstens nicht hören. Doch dafür ist die BVG nicht zuständig, diese “Musiker” habe keine Genehmigung. Musik in den Bahnen ist nämlich eigentlich verboten.
Die Musik-Genehmigung gibt es immer Mittwochs von 7 bis 11 Uhr im U-Bahnhof Steglitz. Wie es da zugeht, wer dorthin kommt und was das ganze bringt, kann man in einem Straßenfegers vom letzten Jahr nachlesen. Leicht ist das Geschäft nicht. Aber immerhin, Berlin ist die einige Stadt in Deutschland, in der U-Bahnmusik überhaupt legal ist.