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PC-Probleme?

Im PC Blog Berlin schreibt Thomas Grabinger über PC-Ärgernisse und ihre Lösungen. Kein Wunder, denn als Computer-Service erweckt er täglich gecrashte PCs wieder zum Leben.
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8. März 2010

Die Entschuldigungsleistungen der S-Bahn in Berlin

Das Punkt3-Magazin der S-Bahn gibt auch Spezialausgaben heraus. In Nr. 3, die derzeit an den Bahnhöfen ausliegt, werden die so genannten Entschuldigungsleistungen der S-Bahn ausführlich erklärt.

  1. Abonnenten und Jahreskartennutzer = November + Dezember frei
  2. Monatskarten = November + Dezember 15 Euro günstiger
  3. Gleitende Monatskarten = November 14 Tage länger gültig
  4. Einzelfahrausweise = November + Dezember  an Wochenenden als Tageskarte gültig
  5. Semesterticket = 2 Monate frei

Näheres steht auch in der Pressemitteilung. Am besten aber, man greift sich so ein Sonderblatt und verwahrt sorgfältig es bis Ende des Jahres. Denn da ist alles auf vier Seiten ausführlich erklärt. Und solche großzügigen Entschuldigungsleistungen - allein dieses Wort! - sollten doch von Herzen voll ausgenutzt werden. Auch wenn die Misere dann eventuell schon eine Weile her sein könnte. Man weiß ja nie, alles ist möglich. Alles wird gut. Irgendwann, vielleicht.

28. Februar 2010

S-Bahn - sehr gefragt

Punkt3 ist die Kundenzeitung der S-Bahn für Berlin und den Regionalraum Brandenburger. Sie erscheint 14-tägig in einer Auflage von 150.000 und informiert ihre Leser rund um den regionalen Gleisverkehr. Ein bisschen Service und Tourismus ist auch dabei, vor allem aber werden die aktuellen Fahrplaninformationen abgedruckt. Derzeit sicher keine schlechte Idee.

Machen möchte ich ein solches Blatt eher ungern, zumindest nicht in letzter Zeit. Solche Blätter sind an sich schon Schwerstarbeit. Und Imageförderung erscheint mir unter den gegebenen Umständen nahezu ausgeschlossen.

s-bahn_sehr_gefragt.jpg

So lässt sich wohl auch diese Headline in einer der jüngsten Ausgaben erklären: Das Gedränge, Geschiebe und Geschubse in den härtesten Wintertagen als große Nachfrage einzuordnen. Das ist sehr amüsant!

22. Februar 2010

“Boxhagener Platz” - Berlinalefilm in der Kritik

Die Berlinale ist gelaufen, alle Teddys und Bären vergeben. Ich habe in diesem Jahr nichts gesehen, hatte einfach keine Zeit. Vielleicht war es mir auch zu kalt draußen, ich komme mir immer noch selbst vor wie ein Bär. Und bleibe vorzugsweise in meiner Höhle.

Trotzdem hier ein paar kritische Stimmen zu dem lokalen Filmereignis “Boxhagener Platz”:

Nach „Sonnenallee“, „Good Bye Lenin“ und „NVA“ schien das Genre der DDR-Komödie eigentlich schon ausgereizt. „Aber so etwas wie `Boxhagener Platz` hat noch gefehlt“, sagt Roman- und Drehbuchautor Torsten Schulz. Welche Lücke der Film genau schließt, ließ er auf der Berlinale jedoch offen. Vielleicht ist es tatsächlich so simpel, wie der 14-jährige Hauptdarsteller Samuel Schneider erklärt: „Ich dachte bisher immer, die DDR ist nur Stasi. Jetzt weiß ich, dass es in der DDR nicht nur Stasi gab.“ Wenn Kino klüger macht als Geschichtsunterricht, fließen natürlich die Fördergelder. (Quelle: Focus)

Boxhagener Platz ist die Verfilmung eines Erfolgsromans von Torsten Schulz und wie das Buch vollgepackt mit Berliner Originalen und einer deftigen Handlung. Buch und Film gehören zu dem nicht kleinen Genre der „Liebeserklärung an …“-Werke, in diesem Fall also an das Berliner Kiez-Gefühl. Mit einer Garde von hervorragenden Schauspielern gelingt diese Heraufbeschwörung ziemlich gut. (Quelle: critic.de)

“Boxhagener Platz” entscheidet sich nie so recht, ob es jetzt eine coming-of-age-Geschichte über Holger oder ein spätes-Glück-ist-immer-möglich-Märchen für die Großelterngeneration sein möchte. Oder doch ein sanfter Revolutionsfilm? Oder gar ein betulicher Krimi mit klassischem whodunnit? Am Ende ist Boxhagener Platz nichts von alledem, leider auch keine Geschichte über Familienzusammenhalt bzw. -zerfall in Zeiten politischer Unterdrückung – zudem noch derart langsam und behäbig erzählt, dass keinerlei Schwung aufkommen mag. Ein Fernsehfilm, wahrlich nicht mehr. (Quelle: taz)

Ein stimmiger Berlin-Film, der sich vom heiteren Rentner-Krimi zum Sittenbild einer schon Ende der 1960er-Jahre verrotteten DDR wandelt. Auch hier fällt, wie in den meisten Beiträgen im Wettbewerb, der schwache Mann auf. Und er hätte zumindest einen Hauch Politik eingebracht. Denn es fällt auf, dass dieses erklärtermaßen politische Festival Politisches in höchstens homöopathischen Dosen serviert. (Quelle: Sächsische Zeitung)

Jenseits der offiziellen Kritik würde mich ja interessieren, wie das gemeine Publikum den Film gesehen hat. Ich kenne bislang nur das Buch, das mich - ehrlich gesagt - nicht wirklich vom Hocker gehauen hat.  War jemand da?

Nachtrag:  Kinostart ist übrigens nächste Woche am 4. März. Und bei YouTube gibt es einen Trailer.

15. Februar 2010

Berlinale Tickets für “Boxhagener Platz” zu gewinnen

Achtung: Spreeblick verlost bis morgen Mittag 12 Uhr zwei Tickets für Boxhagener Platz. Man muss dort nur einen Kommentar schreiben, in dem steht, mit wem man sich den Film gerne ansehen würde. Und warum. Worauf genau sich dieses Warum bezieht, bleibt unklar. Warum man diesen Film sshen will? Oder warum man diese eine Person mitnehmen möchte? Vermutlich ist alles erlaubt.

Und ob es Primieretickets sind, ist auch nicht so ganz klar. Aber egal, der Gewinner muss auf jeden Fall nicht frieren.

12. Februar 2010

Berlinale 2010 mit “Boxhagener Platz”

Es ist Winter in Berlin, es ist saukalt und noch dazu sind alle Wege vereist. Sibirien hat uns fest im Griff. Und was bedeutet das in Berlin? Klar doch, es ist Festspielzeit. Folglich wurde gestern Abend feierlich und in knallroten Sesselchen die 60. Berlinale eröffnet. Damit wir alle wieder fein Schlange stehen können, draußen, vor den Lichtspielhäusern der Stadt.

boxhagener_plakat.jpg

Mit dabei ist diesmal auch der Film Boxhagener Platz nach dem gleichnamigen Roman von Torsten Schulz, Berliner Regisseur und Autor. Und Professor für praktische Dramaturgie in Potsdam ist er auch noch.

Am 16. (Premiere), 17. und 21. Februar wird der Film an verschiedenen Spielstätten gezeigt. Der Vorverkauf ist jedoch bereits voll ausgeschöpft oder aber - für den 17.  Februar in der Urania - derzeit noch gar nicht eröffnet. Wie immer gibt es natürlich noch ein gewisses Kontingent an der Abendkasse zu ergattern. Das bedeutet dann aber, wie schon gesagt: Schlange stehen in Sibirien.

Es  könnte sich allerdings lohnen, immerhin stehen  Michael Gwisdek,  Meret Becker und Jürgen Vogel auf der Darstellerliste. Und der Pressetext zu dem Film klingt vielversprechend:

 1968. Studentenunruhen und sexuelle Revolution im Westen – sowjetische Panzer in Prag. Auch die Welt von Oma Otti und ihrem Enkel Holger am Boxhagener Platz in Ostberlin ist in heller Aufruhr: Die lebensfrohe, passionierte Friedhofsgängerin Otti hat bereits fünf ihrer Ehemänner zu Grabe getragen. Und jetzt, da ihr sechster Mann Rudi kurz davor steht, das Zeitliche zu segnen,…

Ach so: die Berlinale Tasche sieht in diesem Jahr wieder mal ganz besonders blöd aus. Gelb auf lila mit rot. Und dann diese beschissene “be”. Also wirklich!

5. Februar 2010

Berlin taut - Feuerwehr vermehrt im Einsatz

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Berlin taut langsam auf. Es tröpfelt und mascht überall, wasserdichtes Schuhwerk ist definitv angesagt. An jeder Straßenecke staut sich das schmutzige Schmelzwasser zu wahren Seen. Trotzdem bleibt Vorsicht angesagt, es ist immer noch glatt. Also bloß nicht auf den letzten Metern noch ausrutschen, denn jetzt gibt es zusätzlich zu den garantierten blauen Flecken einen nassen Hosenboden.

schneeeinsatz_4.jpg Auch die Feuerwehr hat viel zu tun in diesen Tagen. Dabei werden nicht nur Schnee und mächtige Eisbrocken von den Dächern geschafft, auch vor lauter Frost bröckelder Putz wird vorsorglich von Fassaden und Balkonen geklopft. Es sind also nicht nur massive Straßenschäden unter der bislang noch weit verbreiteten Eisschicht zu vermuten. Auch die Gebäude leiden offensichtlich unter diesem Winter.

schneeeinsatz_1.jpg Anschließend wird das Ganze übrigens tatsächlich noch von der Feuerwehr selbst zusammengekehrt. Allerdings nur notdürftig, sodass jede Menge Dreck zu erwarten ist, wenn die weiße Pracht sich irgendwann entgültig verflüchtigt haben wird. Allzu lange kann das ja nicht mehr dauern. Silvesterreste: Glas, Scherben und Knaller. Dazu Sand, Splitt und anderes Streugut. Außerdem massenhaft extraweiche Hundescheiße, die sich ja - über etliche Wochen tiefgekühlt - sicherlich hervorragend gehalten haben wird. Da kommt Freude auf.

Gerüchten zufolge soll es außerdem bis in den Sommer hinein dauern können, bis die BSR mit der Säuberung der Straßen und Bürgersteige einigermaßen durch sein wird.

Und was das alles zusammen genommen wieder kosten wird!? Du liebe Zeit!

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jan: ey ich war in orlaub und seh das erst jetzt! :(

Claudia: Glückwunsch, Frau Zauder - du hast gewonnen! (Unser persönlicher Zufalls-Algorithmus hat einfach...

frau zauder: ich will so gerne gewinnen, ich habe gebacklinkt, aber trackbacken geht nicht bei blogger. also mach...