Im PC Blog Berlin schreibt Thomas Grabinger über PC-Ärgernisse und ihre Lösungen. Kein Wunder, denn als Computer-Service erweckt er täglich gecrashte PCs wieder zum Leben.
So sieht es aus in Friedrichshain, alles nur Lust und Laune:
Das Video stammt von der linken Elektropunkband Egotronic, die in ihren Texten auch mal politische Themen anschneidet. Im vorliegenden Fall scheint es sich aber eher um den Konsum von weißem Staub und Pappe zu drehen. Naja …
@fhainblog fragt übrigens nach dem Drehort, gemeint ist die Straße ganz zu Anfang.
Schon seit Anfang Juni sind sie wieder in der Stadt, die riesigen Sandskulpturen, die von sogenannten Carvern, das sind Sandkünstler, am Spreeufer, nahe der O2 World errichtet wurden. Der diesjährige Standort der Sandsation in Friedrichshain ist neu, zuvor residierte die Ausstellung bereits sechs Mal am Hauptbahnhof. 2003 allerdings gastierte das weltweit bekannte Festival schon einmal ganz in der Nähe, auf dem Mauerstreifen an der Mühlenstraße. Von daher: Welcome back!
Das vergänglichen Kunstwerke, in diesem Jahr unter dem Thema Kopf in den Sand erstellt, sind jetzt noch ein paar Tage lang, bis zum 29. August zu bewundern. Anschließend müssen dann 2200 Tonnen märkischer Sand abtransportiert werden. Der Clou: das Material wird verschenkt, man muss es sich nur selber abholen. Lieder eignet er sich aber nicht für Sandkästen, sondern natürlich für diverse Bauarbeiten.
Heute morgen wurde ich von kreischenden Kettensägen geweckt. Entsetzt schaute ich aus dem Fenster und dachte, mich trifft der Schlag: man war da bei, mit Hilfe eines Skylifts die wunderschönen großen Bäume am Rudolfplatz abzusäbeln. Riesige Äste mit Durchmessern von 20, 30 Zentimetern lagen schon am Boden – total gruslig!
Erst dachte ich, die fällen die tatsächlich – weil wieder mal angeblich krank oder zu unsicher. Zum glück stellte sich heraus, dass es sich um ein “Zurückschneiden” handelte. Allerdings ein ausgesprochen DRASTISCHES!!! Offenbar ging es darum, dass auch ja keine klebrige Blüte mehr auf die parkenden Autos fallen darf – und dafür wird gleich ein Dritten der Kronen geopfert, auch die idyllische Überwölbung und Beschattung des Fußwegs. Eine grüne Pracht, die immerhin keiner einzigen Mietpartei auch nur eine Brise Licht weggenommen hat – aber unsere Blechlawine ist uns ja heiliger als alles andere!
So sieht das jetzt aus:
Ich finde es – mit Verlaub – zum Kotzen! Und wünsche mir ein Berlin, das so verarmt ist, dass an derlei übertriebene “Pflegearbeiten” im Traum nicht mehr zu denken ist! Wenn es denn nicht anders geht und sich diese Stadt und dieser Staat auch im 21.Jahrhundert noch nicht dazu verstehen kann, über solche ein-schneidenden Maßnahmen im konkreten Lebensumfeld die Anwohner mitbestimmen zu lassen.
Es ist ein Sommerlochthema, keine Frage: Berliner Hunde und ihre Hinterlassenschaften. Nach dem Auftakt in der letzten Woche, wird jetzt in der Presse allgemein festgestellt, dass ein Verbot sich ohnehin nicht durchsetzen lässt. Das ist so neu auch nicht. Von Abzocke ist die Rede, von einer bewussten Missachtung der Vorschriften und folgerichtig zerstörten Verbotschildern am Boxhagener Platz. (Quelle: Tagesspiegel)
Ich möchte mich heute dafür aussprechen, dass eine mächtige Verschärfung der Hundevorschriften, ja eine generelle Ausweitung des Auslaufverbots in Kraft treten möge. Und zwar für Männer. Denn das schrumplige Gemächt, in das ich gestern gegen 14.30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein zwischen zwei parkenden Autos unvermittelt blicken musste, hat mir wirklich den Rest gegeben. Dreckig grinsend hätte der siffige Kerl mich auf meinem Rad beinah noch getroffen mit seinem kräftig auf die Straße gerichteten Mittelstrahl. Pisser!
Bekanntermaßen bin ich keine große Hundefreundin. Auch keine Hundehasserin, nein, eher eine Hundeschisserin. War ich schon immer. Katzen sind mir einfach näher. Von daher ist Berlin manchmal ein kleines bisschen schwierig für mich. Aber was ich gerade lese, kommt mir dann doch ziemlich komisch vor.
„Im Tierschutzgesetz und in der Hundeverordnung steht, dass der Hundehalter für ausreichend Sozialkontakt zu Artgenossen zu sorgen hat“, sagt (Marcel) Gäding (vom Tierschutzverein Berlin). Er sei überrascht von den Hundeverboten auf dem Boxhagener Platz, dem Trave- und Lenbachplatz, auf der Weberwiese an der Karl-Marx-Allee sowie rund um den Märchenbrunnen und den Bachlauf im Volkspark Friedrichshain.
Dabei ist es doch wohl klar, dass die Hunde nicht wirklich das Problem sind, wenn es Probleme mit Hunden gibt. Und die gibt es sicher häufig in Berlin. Das Problem dürften aber dennoch in den meisten Fällen die dazugehörigen Menschen sein.
Ich bin ja nicht wirklich Friedrichshainerin, sondern lebe ein Stückchen weiter in Neukölln. Zwar wäre ich damals, als ich nach Berlin kam, um ein Haar in der Kinzigstraße gelandet. Aber dann eben doch nicht. Trotzdem ist und bleibt Friedrichshain einer meiner liebsten Kieze.
Dabei muss ich gestehen, dass ich das Gebiet „jenseits“ der Karl-Marx-Straße stets ein wenig vernachlässige. Ich weiß auch nicht, warum. Es ist sehr schön dort. Als Wohngegend ein wenig ruhiger als rund um den Boxhagener Platz zum Beispiel. Von dort ziehen die Menschen langsam aber sich weg, habe ich neulich gehört. Weil es einfach immer mehr und mehr wird, besonders nachts. Und auch am Wochenende ist da ja mit dem Wochenmarkt am Samstag und dem Flohmarkt am Sonntag immer was los.
Eine Alternative dazu gibt es seit Ende Mai jetzt jeden Freitag von 9 bis 20 Uhr in der Samariterstraße, also auf der von mir so verschmähten anderen Seite. Ein Ökomarkt mit Obst und Gemüse, Fleisch und Käse, aber auch Textilien und antiquarische Bücher. So eine Art Klein-Kollwitz vielleicht? Mal sehen.