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PC-Probleme?

Im PC Blog Berlin schreibt Thomas Grabinger über PC-Ärgernisse und ihre Lösungen. Kein Wunder, denn als Computer-Service erweckt er täglich gecrashte PCs wieder zum Leben.
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9. Februar 2010

Ein Rollladen in Friedrichshain

Gestern ist es sporadisch getwittert worden, dass es in Friedrichshain offensichtlich ein Problem mit einem Rolladen gegeben hat. Dieser wurde besprüht, vermutlich vor einer ganzen Weile schon. Wer Friedrichshain kennt, weiß das. Selbstverständlich! Hier sind alle Rollläden auf die eine oder andere Art verziehrt. Und nicht nur die.

Dennoch wurde diese unglaubliche Tatsache von Christoph Stölzl in seinem Tagebuch in der Morgenpost publiziert. Außerdem ist dort die Rede von Graffiti, politischer Regenrohrpropaganda und kleinen, frierenden Mädchen. Mutterseelenallein. Ganz am Rande ist auch noch von Hundescheiße und Kotze in Aspik die Rede. Natürlich ist das mit der Scheiße eine gesamtberliner Dauerthema. Eigentlich nicht mehr erwähnenswert, ohne dass man dafür gelächelt oder begähnt würde. Trotzdem wäre es begrüßenswert, wenn sich da mal was tun würde. Ehrlich!

Alles in allem ist Herrn Stölzl ein schöner Rundumblick gelungen. So ungefähr sieht es aus in Friedrichshain, ich kann das bestätigen. Doch dann dieser Schlusssatz:

Man wäre ja schon zufrieden damit, wenn sich eine Mehrheit für eine ganz normale, halbwegs saubere Straße begeistern könnte.

Nun ja, ein Bayer in ein Berlin. Was soll man davon halten? Vielleicht kann dabei nichts anderes heraus kommen, als die Forderung nach Sauberkeit und Ordnung.

P.S. Es gibt übrigens noch ein paar andere interessante Tagebuchschreiber in der Morgenpost, die natürlich alle unter dem Stichwort Kolumne zusammengefasst sind. (Wie auch der Herr Stölzl, versteht sich.)  Heute nennt man das ja eigentlich Bloggen, aber was soll’s. Zum Beispiel tummelt sich da Hellmuth Karasek, der frühere Literaturpabstzögling. Tanja Laninger erzählt und bebildert Geschichten aus Zoo und Tierpark. Und dann rennt noch ein Frl. Garbers durch die Stadt. Das soll wohl so etwas wie ein Singleblog sein. (Verzeihung, eine Kolumnensammlung natürlich.)  Ein Fräulein, allen Ernstes. Im 21. Jahrhundert.

5. Dezember 2009

Streetart – Streetcat

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26. Mai 2009

Liebe ist …

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8. Januar 2009

Streetart in Friedrichshain – Bunte Bilder (4)

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Filzstift auf Fotoplakat im öffentlichen Raum. Gesehen nahe Boxhagener Platz, vermutlich eine Kollektivproduktion.

Insbesondere beachtenswert ist sicher der auffällige Gegensatz zwischen den ausgeprägten Teufelshörnern, sowie der Zornesstirn des Kleinen, beides vorwiegend in kräftigem rot gehalten, und dem kleinen frei schwebenden Herzen zu seiner Linken. Seltsamerweise in schwarz.

27. Dezember 2008

Streetart in Berlin – Bunte Bilder (3)

 Ich gebe zu, der Titel Bunte Bilder paßt in diesem Fall eher schlecht:

voener_werbung.jpg

Denn dieser Ampelkleber in Neukölln ist in schlichtem schwarzweiß gehalten. Trotzdem ist er  – und zwar gleich auf den ersten Blick – höchst interpretationswürdig. Nahezu augenblicklich beginnt das Raten. Was könnte dahinter stecken? Eine gefräßige Katze vielleicht? Oder ist das ein Fuchs? Ein Maulwurf? Eine Ratte?

Nichts von all dem, stellt sich nach einer kurzen Recherche heraus. Es ist ein Vegetarier. Möglicherweise sogar ein Veganer. Ach was, nein: das ist das Vönermonster, natürlich. Manches, das wie Streetart daherkommt, ist im Endeffekt also einfach Werbung. In diesem Fall für den vegetarischen Dönerladen in der Boxhagener Straße. Da werde ich wohl demnächst mal nachsehen müssen, ob es den aktuell noch gibt. Sieht ganz danach aus, oder? Könnte mich diesbezüglich mal jemand auf den neuesten Stand bringen?

Was ich aber eigentlich sagen wollte. Wieder einmal ist damit bewiesen, was in Berlin derzeit zusammenwächst: Neukölln und Friedrichshain nämlich.

23. Dezember 2008

Streetart in Neukölln – Bunte Bilder (2)

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Patrick Schmidt ist sauer.  So zumindest verstehe ich diese Message. Er zieht in den Krieg, weil irgendjemand irgendetwas (seine Werke vielleicht?) mit Papier überklebt hat. Oder sehe ich das falsch? Möglicherweise hat er auch einfach nur seine Identität verloren, schrieb er sich doch neulich noch mit Doppel-t am Ende.

Andererseits war Pat vermutlich in Eile, als er diese Nachricht hinterließ. Das läßt sich eindeutig an der flüchtigen Schrift und den groben Weißausbesserungen erkennen. Dazu der fehlende Haken im I’M, damit versemmelt er den Abschluß. Fuck you im Patrick Schmidt? Das ist reichlich sinnfreies Denglish. Obwohl: Könnte das Patrick Schmidt nicht vielleicht ein neuer Neuköllner In-Laden sein, und wir haben es hier mit einer schnöden PR-Kampagne zu tun?

Fragen über Fragen, wenn man sich einmal darauf einläßt, den vielen schönen bunten Straßenbildern zu folgen.

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