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	<title>Das Modersohn-Magazin - ein Blog aus Berlin-Friedrichshain</title>
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		<title>Wohin mit den Energiesparlampen in Friedrichshain?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 19:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Umstellung ist voll im Gang, der 1. September war das Ende der 75-Watt-Gl&#252;hlampe, nachdem die 100er schon l&#228;nger vom Markt verschwunden ist. Nur noch klare Gl&#252;hlampen mit 60 Watt und weniger d&#252;rfen k&#252;nftig an den Handel ausgeliefert werden. Meist ersetzen Energiesparlampen die alten Birnen. Die aber enthalten bekannterma&#223;en giftige Stoffe, vor allem Quecksilber. WIE [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Umstellung ist voll im Gang, der 1. September war das Ende der 75-Watt-Gl&#252;hlampe, nachdem die 100er schon l&#228;nger vom Markt verschwunden ist. Nur noch klare Gl&#252;hlampen mit 60 Watt und weniger d&#252;rfen k&#252;nftig an den Handel ausgeliefert werden.</p>
<p><img src="http://www.modersohn-magazin.de/wp-content/uploads/2010/09/aus_fuer_gluehlampe.jpg" alt="" title="Aus f&#252;r die Gl&#252;hlampe" width="450" height="220" class="mitte or size-full wp-image-804" /></p>
<p>Meist ersetzen Energiesparlampen die alten Birnen. Die aber enthalten bekannterma&#223;en giftige Stoffe, vor allem Quecksilber. WIE PROBLEMATISCH das ist, kann man anhand der Tipps f&#252;r das Verhalten bei Glasbruch ablesen, die DasErste.de mal im Artikel <a href="http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,cj9obn2za77d4ykt~cm.asp">&#8220;Giftige D&#228;mpfe im Wohnzimmer&#8221;</a> zusammengestellt hat.</p>
<h2> E-Sparlampen sind Sonderm&#252;ll</h2>
<p>Darum soll es aber hier nicht gehen, sondern um die Entsorgung. Bisher landeten Gl&#252;hbirnen einfach im Hausm&#252;ll, die Energiesparlampen (= Kompaktleuchtstofflampen) m&#252;ssen aber <strong>als Sonderm&#252;ll entsorgt</strong> werden. Das Umweltbundesamt (UBA) schreibt dazu in seinen <a href="http://www.umweltbundesamt.de/energie/licht/hgf.htm">&#8220;Fragen &#038; Antworten&#8221;</a>:<br />
<blockquote><em><br />
&#8220;Kompaktleuchtstofflampen und stabf&#246;rmige Leuchtstofflampen enthalten Quecksilber. Deshalb geh&#246;ren diese Lampen, wenn sie ausgedient haben, nicht in den Hausm&#252;ll oder gar den Glascontainer, sondern sind bei einer geeigneten Sammelstelle f&#252;r Altger&#228;te abzugeben. Nur dann kann Quecksilber getrennt erfa&#223;t und das Lampenglas verwertet werden. Die R&#252;ckgabe ist f&#252;r Sie als Privatperson kostenlos. Wo sich die f&#252;r Sie n&#228;chste Sammelstelle befindet, erfahren Sie von der Abfallberatung Ihrer Kommune. Einen Teil der Sammelstellen finden Sie auch unter http://www.lichtzeichen.de. &#8220;</em></p></blockquote>
<p>Nun, ich hab <a href="http://www.lichtzeichen.de/sammelstellen.html">nachgeschaut</a> &#8211; da gibts eine Google-Map, auf der nach Eingabe der eigenen PLZ und Stra&#223;e die offiziellen Annahmestellen angezeigt werden. Im PLZ-Bereich 10245 gibt es GAR KEINE!! Ich soll vom Rudolfplatz einen ganzen Kilometer bis zum Hellweg-Markt laufen, um eine Lampe loszuwerden. Na klasse! Ansonsten gibts noch Kaufland in der Marktstra&#223;e 6 (PLZ 10317 / Lichtenberg) und in der Karl-Marx-Stra&#223;e 66 (12043 / Friedrichshain). F&#252;r mich beides deutlich weiter weg.</p>
<h2>Wer l&#228;uft denn meilenweit f&#252;rs Wegwerfen einer Gl&#252;hbirne?</h2>
<p>Tolle Sache, dieser ach so umweltfreundliche Birnen-Salat! Klar, ich will keine Umweltsau sein und bin einigerma&#223;en entschlossen, sie NICHT in den M&#252;ll zu werfen. Aber werden das ALLE so machen? Ich liege sicher nicht falsch mit der Idee, dass doch eine ganze Menge Lampen im M&#252;ll landen werden! Auch ist nicht einzusehen, dass alle Friedrichshainer diesen Gro&#223;m&#228;rkten quasi &#8220;zugetrieben&#8221; werden sollen. Warum zum Teufel entsorgt das Zeug nicht die BSR in speziellen Beh&#228;ltern? </p>
<p>Das ist mal wieder typisch: Neue Vorschriften, angeblich wohlmeinende Politiker &#8211; und die B&#252;rger sind dann schuld, wenn mehr Quecksilber denn je in die Umwelt gelangt! Mal an die alten Leutchen gedacht, die ganz gewiss nicht mehr so weit laufen k&#246;nnen? Ach, was reg&#8217; ich mich auf&#8230; man sollte ihnen die E-Sparlampen in die B&#252;ros kippen!</p>
<p>***<br />
Illu: ©<a href="http://de.fotolia.com/id/12218324">Engel</a> &#8211; Fotolia.com</p>
<p><a href="http://flattr.com/thing/57617/Wohin-mit-den-Energiesparlampen-in-Friedrichshain" target="_blank"><br />
<img src="http://api.flattr.com/button/button-compact-static-100x17.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" class="or" /></a></p>
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		<title>Lustprinzip Friedrichshain</title>
		<link>http://www.modersohn-magazin.de/2010/08/31/lustprinzip-friedrichshain/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>

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		<description><![CDATA[So sieht es aus in Friedrichshain, alles nur Lust und Laune: Das Video stammt von der linken Elektropunkband Egotronic, die in ihren Texten auch mal politische Themen anschneidet. Im vorliegenden Fall scheint es sich aber eher um den Konsum von wei&#223;em Staub und Pappe zu drehen. Naja … @fhainblog fragt &#252;brigens nach dem Drehort, gemeint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So sieht es aus in Friedrichshain, alles nur Lust und Laune:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5ftrmXhtHP8?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="355" src="http://www.youtube.com/v/5ftrmXhtHP8?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das Video stammt von der linken <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Egotronic">Elektropunkband Egotronic</a>, die in ihren Texten auch mal politische Themen anschneidet. Im vorliegenden Fall scheint es sich aber eher um den Konsum von wei&#223;em Staub und Pappe zu drehen. Naja …</p>
<p><a href="http://twitter.com/fhainblog/status/22597428253">@fhainblog</a> fragt &#252;brigens nach dem Drehort, gemeint ist die Stra&#223;e ganz zu Anfang.</p>
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		<title>Steter Tropfen &#8211; Aktion Wassertisch l&#228;uft gut</title>
		<link>http://www.modersohn-magazin.de/2010/08/28/steter-tropfen-aktion-wassertisch-laeuft-gut/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 06:50:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Sammeln von  Unterschriften l&#228;uft gut f&#252;r den Berliner Wassertisch und damit f&#252;r das angestrebte Volksbegehren. Schon jetzt liegt ein Drittel der n&#246;tigen 172.000 Stimmen vor und noch ist Zeit bis zum 27. Oktober. Das ist eine gute Halbzeitbilanz, die zuversichtlich macht. In der taz wurde das Anliegen des Wassertisches gestern noch einmal aktuell zusammengefasst: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sammeln von  Unterschriften l&#228;uft gut f&#252;r den <a href="http://www.berliner-wassertisch.net">Berliner Wassertisch</a> und damit f&#252;r das angestrebte <a href="http://www.modersohn-magazin.de/?s=wassertisch">Volksbegehren</a>. Schon jetzt liegt ein Drittel der n&#246;tigen 172.000 Stimmen vor und noch ist Zeit bis zum 27. Oktober. Das ist eine gute Halbzeitbilanz, die zuversichtlich macht.</p>
<p>In der <a href="http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/es-tropft-und-tropft-und-tropft/">taz</a> wurde das Anliegen des Wassertisches gestern noch einmal aktuell zusammengefasst:</p>
<blockquote><p>Die  Vertr&#228;ge seien eine &#8220;Maschine zum Gelddrucken&#8221;, sagte Michael  Roggenbrodt vom Mieterverein, der das Volksentscheid unterst&#252;tzt. Die  Ausgaben f&#252;r Wasser, die die Mieter &#252;ber die Nebenkostenabrechnung  bezahlen, seien in den vergangenen zehn Jahren um 30 Prozent gestiegen.  In Berlin kostet ein Kubikmeter Wasser 2,29 Euro, in vielen anderen  Gro&#223;st&#228;dten liegen die Preise bei 1,60 Euro bis 2,10 Euro. Derzeit  bleiben den Wasserbetrieben von jedem Euro, den sie einnehmen, rund 25  Cent als Gewinn. RWE und Veolia kassierten nach Angaben der  Finanzverwaltung im vergangenen Jahr 141 Millionen Euro.</p></blockquote>
<p>Wer also auch will, dass die Wasservertr&#228;ge offen gelegt werden, und noch nicht unterzeichnet hat: hier ist eine <a href="http://www.berliner-wassertisch.net/assets/images/Sammelpunkte.jpg">Grafik mit den Sammelpunkten</a>, inbesondere bei den B&#252;rger&#228;mtern. Sammeln kann man aber auch privat, im Verein, im Freundeskreis oder im eigenen Laden.</p>
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		<title>Paul und Paula im Regen?</title>
		<link>http://www.modersohn-magazin.de/2010/08/26/paul-und-paula-im-regen/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 11:51:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wohin mit Berlin-Besuch?]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade betr&#252;bt mich das aktuelle Wetter sehr. Der sommerlich leichte Bindfadenregen wird mich wohl daran hindern, heute Abend endlich einmal das Freiluftkino Friedrichshain zu besuchen. Das hatte ich mir ja f&#252;r diesen Sommen fest vorgenommen. Und heute w&#228;re ein gute Gelegenheit, theoretisch, denn Die Legende von Paul und Paula habe ich tats&#228;chlich noch nicht gesehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade betr&#252;bt mich das aktuelle Wetter sehr. Der sommerlich leichte Bindfadenregen wird mich wohl daran hindern, heute Abend endlich einmal das <a href="http://www.modersohn-magazin.de/2010/06/26/kino-statt-fussball-freiluftkino-friedrichshain/">Freiluftkino Friedrichshain</a> zu besuchen. Das hatte ich mir ja f&#252;r diesen Sommen fest vorgenommen. Und heute w&#228;re ein gute Gelegenheit, theoretisch, denn <a href="http://www.popula.de/veranstaltung/437963_die-legende-von-paul-und-paula-freiluftkino-friedrichshain-berlin">Die Legende von Paul und Paula</a> habe ich tats&#228;chlich noch nicht gesehen. Dabei handelt es sich doch um einen der erfolgreichsten DEFA-Filme. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Legende_von_Paul_und_Paula">Ein Kult-Film</a>, der in der DDR allerdings kaum mehr gezeigt wurde und im Fernsehen gar nicht mehr lief, nachdem beide Hauptdarsteller in den Westen gegangen waren.</p>
<p>Den Film kann man aber auch nachlesen, das <a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/die_legende_von_paul_und_paula-ulrich_plenzdorf_36673.html">Drehbuch</a> stammt von Ulrich Plenzdorf und ist bei Suhrkamp erschienen.</p>
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		<title>Sandsation in Friedrichshain</title>
		<link>http://www.modersohn-magazin.de/2010/08/24/sandsation-in-friedrichshain/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 06:52:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>
		<category><![CDATA[Wohin mit Berlin-Besuch?]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon seit Anfang Juni sind sie wieder in der Stadt, die riesigen Sandskulpturen, die von sogenannten Carvern, das sind Sandk&#252;nstler, am Spreeufer, nahe der O2 World errichtet wurden. Der diesj&#228;hrige Standort der Sandsation in Friedrichshain ist neu, zuvor residierte die Ausstellung bereits sechs Mal am Hauptbahnhof. 2003 allerdings gastierte das weltweit bekannte Festival schon einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.modersohn-magazin.de/wp-content/uploads/2010/08/sandsation_2010_korovkov.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-755" title="sandsation_2010_korovkov" src="http://www.modersohn-magazin.de/wp-content/uploads/2010/08/sandsation_2010_korovkov.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Schon seit Anfang Juni sind sie wieder in der Stadt, die riesigen Sandskulpturen, die von sogenannten <em>Carvern</em>, das sind Sandk&#252;nstler, am Spreeufer, nahe der O2 World errichtet wurden. Der diesj&#228;hrige Standort der <a href="http://www.sandsation.de/event.php">Sandsation</a> in Friedrichshain ist neu, zuvor residierte die Ausstellung bereits sechs Mal am Hauptbahnhof. 2003 allerdings gastierte das weltweit bekannte Festival schon einmal ganz in der N&#228;he, auf dem Mauerstreifen an der M&#252;hlenstra&#223;e. Von daher: Welcome back!</p>
<p>Das verg&#228;nglichen Kunstwerke, in diesem Jahr unter dem Thema <em>Kopf in den Sand</em> erstellt, sind jetzt noch ein paar Tage lang, bis zum 29. August zu bewundern. Anschlie&#223;end m&#252;ssen dann 2200 Tonnen  m&#228;rkischer Sand abtransportiert werden. Der Clou: das <a href="http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article9111944/Riesensandhaufen-zu-verschenken.html">Material wird verschenkt</a>, man muss es sich nur selber abholen. Lieder eignet er sich aber nicht f&#252;r Sandk&#228;sten, sondern nat&#252;rlich f&#252;r diverse Bauarbeiten.</p>
<p><strong>Eintritt:</strong> Erwachsene 6,- (erm. 5,-), Kinder (4-17 J.) 3,-, Gruppenerm&#228;&#223;igung m&#246;glich</p>
<p><em>(Foto: Skulptur von Ruslan Korokov, Bulgarien; Pressematerial)</em></p>
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		<title>Wandeln unter schattigen Baumkronen &#8211; vorbei!</title>
		<link>http://www.modersohn-magazin.de/2010/08/20/wandeln-unter-schattigen-baumkronen-vorbei/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 17:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt gestalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute morgen wurde ich von kreischenden Kettens&#228;gen geweckt. Entsetzt schaute ich aus dem Fenster und dachte, mich trifft der Schlag: man war da bei, mit Hilfe eines Skylifts die wundersch&#246;nen gro&#223;en B&#228;ume am Rudolfplatz abzus&#228;beln. Riesige &#196;ste mit Durchmessern von 20, 30 Zentimetern lagen schon am Boden &#8211; total gruslig! Erst dachte ich, die f&#228;llen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen wurde ich von kreischenden Kettens&#228;gen geweckt. Entsetzt schaute ich aus dem Fenster und dachte, mich trifft der Schlag:  man war da bei, mit Hilfe eines Skylifts die wundersch&#246;nen gro&#223;en B&#228;ume am Rudolfplatz abzus&#228;beln. Riesige &#196;ste mit Durchmessern von 20, 30 Zentimetern lagen schon am Boden &#8211; total gruslig!</p>
<p><a href="http://www.modersohn-magazin.de/wp-content/uploads/2010/08/rudolfplatz_baumschnitt.jpg"><img src="http://www.modersohn-magazin.de/wp-content/uploads/2010/08/rudolfplatz_baumschnitt.jpg" alt="" title="Am Rudolfplatz: Baumverst&#252;mmelung" width="450" height="322" class="mitte size-full wp-image-750" /></a></p>
<p>Erst dachte ich, die f&#228;llen die tats&#228;chlich &#8211; weil wieder mal angeblich krank oder zu unsicher. Zum gl&#252;ck stellte sich heraus, dass es sich um ein &#8220;Zur&#252;ckschneiden&#8221; handelte. Allerdings ein ausgesprochen DRASTISCHES!!! Offenbar ging es darum, dass auch ja keine klebrige Bl&#252;te mehr auf die parkenden Autos fallen darf &#8211; und daf&#252;r wird gleich ein Dritten der Kronen geopfert, auch die idyllische &#220;berw&#246;lbung und Beschattung des Fu&#223;wegs. Eine gr&#252;ne Pracht, die immerhin keiner einzigen Mietpartei auch nur eine Brise Licht weggenommen hat &#8211; aber unsere Blechlawine ist uns ja heiliger als alles andere!</p>
<p>So sieht das jetzt aus: </p>
<p><a href="http://www.modersohn-magazin.de/wp-content/uploads/2010/08/rudolfplatz.jpg"><img src="http://www.modersohn-magazin.de/wp-content/uploads/2010/08/rudolfplatz.jpg" alt="Kahlschlag am Rudolfplatz" title="Kahlschlag am Rudolfplatz" width="450" height="323" class="aligncenter size-full wp-image-752" /></a></p>
<p>Ich finde es &#8211; mit Verlaub &#8211; zum Kotzen! Und w&#252;nsche mir ein Berlin, das so verarmt ist, dass an derlei &#252;bertriebene &#8220;Pflegearbeiten&#8221; im Traum nicht mehr zu denken ist! Wenn es denn nicht anders geht und sich diese Stadt und dieser Staat auch im 21.Jahrhundert noch nicht dazu verstehen kann, &#252;ber solche ein-schneidenden Ma&#223;nahmen im konkreten Lebensumfeld <strong>die Anwohner mitbestimmen</strong> zu lassen.</p>
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