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Claudia Klinger am 10. Oktober 2016

Änderungsschneiderei Rotherstraße – Trauer um Frau El-Nasri

Eine traurige Nachricht aus dem Rudolfkiez:

Die allseits geschätzte Inhaberin der Änderungsschneiderei in der Rotherstraße 5 Frau Nada El-Nasri ist gestorben – urplötzlich aus ihrem Leben gerissen, das sie seit vielen Jahren im Dienst des Kiezes verbracht hat.

Nähstube

Da die Änderungsschneiderei seit einiger Zeit geschlossen war, habe ich heute da angerufen, weil ich eine Hose umnähen lassen wollte. Und dabei von dem Trauerfall erfahren. Mein Beileid gehört den Angehörigen! Es ist nicht nur für sie ein großer Verlust.

Hier ein Statement (5 Sterne-Voting) aus Yelp über ihre wundervolle und ungemein nützliche Arbeit:

„Nähstube Oberbaum-City ist nicht einfach eine Nähstube, sondern dahinter verbrigt sich eine fähige, freundliche und flinke Lady, die einfach alles für dich zusammen näht, klebt, stickt oder schneidert, was deine Kleidung wieder tragbar macht.“

Auch einen Reinigungsservice hat sie angeboten, vom Oberhemd bis zum Teppich. Frau El-Nasri hat unglaublich viel gearbeitet, oft war sie auch am Wochenende im Laden, um die Berge an Klamotten abzuarbeiten. Wobei sie weit mehr leistete als nur kleine gewöhnliche Änderungen – sie war ein näherisches Genie und hat vieles möglich gemacht, was andere nicht konnten oder nicht hätten leisten wollen. Und das alles zu sehr moderaten Preisen!

Die Zukunft des Ladens ist noch ungeklärt, da momentan fürs Nähen noch niemand da ist. Wer also jemanden kennt, der einspringen könnte: Eine aktuelle Telefonnummer der Angehörigen steht auf einem Zettel an der Ladentür, ansonsten halt per Schneckenpost.

Schön wäre, wenn wir die Wertschätzung für ihre Arbeit durch einen Blumengruss am Laden ausdrücken würden. Ich werde heute damit anfangen – wer mag, legt was dazu. Ein Blumengeschäft ist ja auch in der Nähe.

R.I.P. Frau El-Nasri – Sie werden uns fehlen!

Claudia Klinger am 5. Oktober 2016

Herbstblüte im Treptower Park

In den letzten Septembertagen blühten noch erstaunlich viele Stauden und Gräser im Treptower Park.

herbstblueher-stauden-treptower-park3

Tolle Beete zwischen weiten Rasenflächen und Wegen – warum schaffe ich es nur nicht öfter dahin? weiter…

Claudia Klinger am 8. Juni 2016

Amazon Prime Now liefert jedes Teil in extra Tüte

Meine Erfahrung mit dem ersten Einkauf bei AMAZON PRIME in Berlin.

Heute hab‘ ich zum ersten Mal bei AMAZON PRIME NOW bestellt und es wird wohl das einzige Mal bleiben. Gelockt hat mich der 10-Euro-Gutschein für Neukunden. Bei einem Mindestbestellwert von nur 30 Euro spart man da ja richtig Geld.

Warum man für PRIME NOW-Bestellungen, die doch allermeist in Wohnungen geliefert werden, eine APP nutzen muss, verstehe ich nicht wirklich. Am heimischen PC das Warenangebot zu durchforsten ist wesentlich bequemer als auf so einer APP herum zu wischen – aber hey, es gibt ja 10 Euro Schmerzensgeld!

Liefern lassen hab‘ ich mir Getränkekästen, die ich selbst nicht schleppen kann, daneben aber auch Essig und Bio-Eier. Der Fahrer kam pünktlich ziemlich am Anfang des 2-stündigen Zeitfensters, das ich für die Belieferung gewählt hatte. Seltsamerweise waren sowohl die Eier als auch die Essigflasche je einzeln in einer solchen Tüte verpackt:

AMAZON PRIMENOW Tüte

Ich fragte den Lieferanten, was denn gewesen wäre, wenn ich mehr Lebensmittel und Haushaltswaren geordert hätte. Käme das alles dann auch in einzelne Tüten verpackt? Er bestätigte das – und ich wunder mich! Was ist denn das für eine seltsame Logistik? Zwar sind es Papiertüten, aber erstens sind die in der Herstellung auch nicht umweltfreundlicher als Plastik und zweitens ist die Einzelverpackung eine Ressourcenverschwendung ohne gleichen!

Anscheindend schafft es AMAZON nicht, die interne Warenbereitstellung und Verpackung sinnvoller zu organisieren. Hauptsache schnell, komplett überflüssige Verpackungen sind offensichtlich egal.

Das war es dann für mich mit AMAZON PRIME. Die App hab‘ ich wieder gelöscht.

Claudia Klinger am 4. Mai 2016

Flüchtlinge in Deutschland 2015 – die Fakten

Dieser Tage bekam ich den Hinweis auf eine interessante Grafik zum Thema „Flüchtlinge in Deutschland“, die ich Euch hier nicht vorenthalten will: weiter…

Claudia Klinger am 26. April 2016

Am Frankfurter Tor

Das Frankfurter Tor gehört ohne Frage zu den „bemerkenswerten Orten“ in Berlin:

Frankfurter Tor weiter…

Claudia Klinger am 28. November 2015

Formulare verstehbar machen – hilf mit deiner Spende!

Stammleser/innen wissen um mein Projekt „Formulare verstehbar machen“, das im Jahr 2014 die Arbeit aufgenommen hat: Freiwillige übersetzen wichtige Amtsformulare, damit Flüchtlinge und Migranten nicht am amtsdeutschen Regulierungswesen scheitern.

Damit es 2016 weiter gehen kann, bitte ich heute um Eure Spende! (ganz direkt und ohne weiter lesen hier) weiter…

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