Guter Inder in Friedrichshain: Salt & Pepper

Salt & PepperDa das KARMA sich aus meiner Sicht so enttäuschend entwickelt hat, freue ich mich umso mehr, jetzt ein indisches Restaurant gefunden zu haben, dass richtig gut ist: Das SALT & Pepper in der Neuen Bahnhofstraße 33. Es sieht aus wie eine Cocktailbar, also ohne indischen Schnickschnack, der mir auch nicht wirklich fehlt.

Geboten wird nordindische Küche, traditionell im Lehmofen zubereitet. Das Rühmenswerte an den Speisen ist, dass es bei Salt & Pepper nicht „wie überall“ schmeckt! Zwar bietet die Speisekarte durchaus das gewohnte Inder-Programm, doch zeigt sich der Grund, warum ich das Lokal hier rühme, beim Essen: Hier werden all die interessanten Soßen und Würzmischungen SELBST zubereitet, nicht als Fertigprodukt eingekauft! Wow, das macht einen gewaltigen Unterschied! Endlich mal nicht dieser Einheitsgeschmack, der fast überall die Curry-, Sahne-, Kräuter-, und Chili-Soßen bestimmt.

Angenehm auch die interessanten Nachspeisen – wir aßen etwas ganz Exotisches mit Eis, dessen Name mir zwar nicht im Gedächtnis blieb, wohl aber, dass es köstlich schmeckte und gut für zwei reichte! Bei den meisten Indern gibt es grade mal diese honigvollgesogenen panierten Bananan und Lychees aus der Dose – wenn überhaupt Süßes auf der Karte steht.

Diesen Artikel teilen:

Ein Blog von: ClaudiaBerlin

Du kannst dem MoMag auf Twitter folgen. Oder meine anderen Blogs besuchen... :-)

Ein Kommentar

  1. oha, das klingt ja super. muss ich auch mal testen, wenn ich wieder zurück bin in berlin.. ist ja immer so ne sache mit den indischen restaurants: man findet sie in berlin an jeder ecke, aber die wenigsten taugen was.. und das obwohl indisches essen sooo lecker sein kann!


Hinweis: Wie in diesem Blog mit sämtlichen anfallenden Daten (Serverlogs, Kontaktdaten, Kommentare etc.) verfahren wird, liest du in der Datenschutzerklärung.