Initiative für Genuss gescheitert

Es klingt traurig, wenn so etwas wie Genuss nicht genügend Zuspruch findet. Bei der Initiative für Genuss handelt es sich jedoch um den Versuch, das aktuell bestehende Rauchverbot in Berliner Gaststätten komplett zu kippen und die Entscheidung darüber, ob in den Kneipen und Wirschaften geraucht werden darf oder nicht, ganz in die Hände der Betreiber zu legen. Was  aus meiner Sicht – an diesem Punkt bin ich von Grund auf pessimistisch – zu den zuvor herrschenden Zuständen geführt hätte: überall Qualm und nirgends ein Eckchen für mich.

Das Ziel, 170.000 Unterschriften vorlegen zu können, ist jedoch nicht erreicht worden. Offensichtlich gab es nicht genügend Unterstützer. Ich verkünde das jetzt mal ganz wertfrei. Aber natürlich fühle ich mich durchaus wohl damit, ich genieße es sozusagen.

Diesen Artikel teilen:

2 Kommentare

  1. find ich ganz ok, obwohl ich selber rauche. Es gibt ja genug Ausnahmen, legale und „rebellische“ – und im Sommer ist es eh egal.
    Wie ich höre, kommt die Hausbar auch wieder im Mode. :-)

  2. Na eben. In Berlin hat sich doch noch immer genug Raum für Anarchie aufgetan.

    Und – im Vertrauen – hin und wieder rauche ich ja auch selbst mal einen Zigarillo. Aber nur so für mich, dazu brauche ich keinen Gastraum.


Hinweis: Links zu kommerziellen Seiten werden gelöscht. Auch "Testseiten", sogenannte "Ratgeber" und andere reine MFA-Seiten (=gemacht für Anzeigen) fallen darunter.