Beweisfoto: Neukölln ist familienfreundlich

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Jetzt macht dieses Drecksneukölln auch noch auf Happy Family. Gesehen heute in der Weserstraße, Ecke Wildenbruchstraße.

Darüber hinaus: Soweit ist es jetzt also schon hier im Kiez gekommen. Gentrifizierung! Noch basisnah, aber immerhin. Wohnraum wird unter der Hand verhökert, gegen Bestechungsware. Eindeutig.

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5 Kommentare

  1. Wo doch hier die ganzen türkischen und arabischen Familien wegziehen müssen, ist sicher ein Platz für ein nettes deutsches Paar!!Ein Vermieter eines nicht ganz so hübschen Plattenbau in Neukölln: Früher (1 Jahr vorher)kamen nur die, die woanders nichts bekommen haben. Jetzt sind bei Besichtigungen, Leute mit Verdienstbescheinigungen, Araber und Türken sind nicht mehr dabei. Überall hängen Zettel Wohnung zu kaufen gesucht usw.
    Ehrlich gesagt, die hänge ich immer ab..
    Bis Stuttgarter str. bekommt man keine bezahlbare Wohnung für Geringverdiener mehr. Das ist nicht mehr witzig.

  2. @ trudi66 So schlimm, ist das wahr? Ich bin vor etwas mehr als fünf Jahren hergezogen, da war es noch relativ leicht. Und mein Haus hier war zu über 50% leer. Das hat sich allerdings inzwischen geändert, das stimmt. Jetzt ist alles vermietet, soweit ich weiß. Eine ganz gute Mischung eigentlich: Deutsche, Türken, Italiäner; Familien, Singles und sogar zwei WGs. Ich empfinde eigentlich den gesamten Kiez hier ungefär so. Bislang zumindest.

  3. Ja ist so. In meinem Haus standen vor einem Jahr auch noch drei Wohnungen leer.Gegenüber von mir werden gerade zwei Wohnungen, davon eine langleerstehend, Luxussaniert. Und ich sehe auf meinem Stück der Weserstr. ständig Umzugswagen.Ich sag schon zu meinen Kollegen, wir sehen uns dann in Lichtenberg (nicht Kaskelkiez!) wieder oder in der Peripherie von Berlin wieder.In meiner Lieblingskneipe treffe ich viele Ausländer, die spanisch sprechen oder Italiener, die aufgrund der Mieten hierher kommen, weil sie in Berlin noch bezahlbar sind für eine Großstadt. In ihren Städten ist es für sie meistens zu teuer zum Leben geworden. Dort müssen Sie arbeiten um zu überleben, hier können Sie arbeiten und leben. (Ich frage Sie natürlich nach der Motivation“ Warum Berlin“)). Trotzdem findet eine enorme Verdrängung statt, wenn man mal genau hinschaut.

  4. Pingback: Kreuzkölln, (das) | BERLINGEZWITSCHER


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