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Claudia Klinger am 18. September 2013

Zu krank zum arbeiten, aber die Rente wird gekürzt: Zeichne die Petition!

Gastbeitrag von Mitgliedern einer Selbsthilfegruppe.

Vielleicht ist das folgende Thema ja auch für einige Menschen aus Deinem/Ihrem Freundeskreis interessant und wichtig. Daher würden wir uns freuen, wenn Text und Bild eine möglichst große Verbreitung finden.

Worum geht es?

Wer eine Erwerbsminderungsrente beanspruchen muss, der ist so krank, dass er nicht mehr arbeiten kann. Niemand geht diesen Weg freiwillig. Durch die aktuelle Gesetzeslage werden jedoch Kranke bestraft, indem die oft schon geringe Erwerbsminderungsrente um nochmal bis zu 10,8% gekürzt wird, wenn man sie vor dem 60. Lebensjahr beanspruchen muss.

Jetzt wurde eine Petition ins Leben gerufen, die dies ändern will:

Abschaffung der ungerechten Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten vor dem 60. Lebensjahr

Wir nennen mal weitere Gründe für das Unterschreiben und Verbreiten dieser Petition:

  • Es kann jeden treffen.
  • Es geht auch um Solidarität untereinander.
  • Es ist ein Weg, um zukünftige Altersarmut zu vermeiden.
  • Ich kenne Niemanden, der freiwillig den Weg in die EM-Rente beschreiten würde. Arbeiten und Mitgestalten sind menschliche Grundbedürfnisse und bedeuten Befriedigung und Selbstverwirklichung.

  • Krankheit darf nicht bestraft werden, schon gar nicht in einem Land wie Deutschland, mit großem gesellschaftlichen Reichtum.
  • Nicht alle können sich durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung in jungen Jahren absichern. Wer eine chronische Erkrankung hat, wird meist von vornherein von dieser Zusatz-Versicherung ausgeschlossen.
  • EM-Renten liegen oftmals unterhalb des Existenzminimums, davon sollte also wirklich nicht noch was abgezogen werden!
  • Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen sind oft auch mit längeren Zeiten der Krankheit und Arbeitslosigkeit konfrontiert, was wiederum negative Auswirkungen auf die spätere Rente hat. Sie werden also doppelt bestraft. Das sollte nicht so sein.
  • Jeder Mensch hat ein Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Dazu gehört ein Mindesteinkommen, von dem man leben können muss.

Abschaffung der ungerechten Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten vor dem 60. Lebensjahr

Weitere Kommentare sind auf der Petitions-Webseite zu finden.

Nur wir selbst können durch eine Unterschrift und unser Engagement dafür sorgen, dass dieses Anliegen eine möglichst große Verbreitung erfährt, die zu einer Verbesserung der Situation für uns alle führt.

(Dieser Text und das Bild stehen unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz und können komplett oder in Ausschnitten verwendet werden. Über eine Verbreitung in anderen Blogs, Selbsthilfeforen wie auch über die gängigen Social-Media-Kanäle (ja, auch Facebook!) möchten wir uns schon jetzt bei allen UnterstützerInnen bedanken.)

Hashtag: #keinAbzug

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Erstveröffentlichung auf der offenen Plattform unter dem Titel Abschaffung der ungerechten Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten vor dem 60. Lebensjahr #keinAbzug.

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