Modersohn-Magazin.de


PC-Probleme?

Im PC Blog Berlin schreibt Thomas Grabinger über PC-Ärgernisse und ihre Lösungen. Kein Wunder, denn als Computer-Service erweckt er täglich gecrashte PCs wieder zum Leben.
Modersohn-Magazin
Start  -  Dieses Blog  -  Inhaltsverzeichnis  -  Archiv  -  Impressum/Kontakt  -  Datenschutz

17. Juli 2010

WLAN für alle?

Die Illusion vom kostenfreien Netzzugang überall in Berlin kocht in der Hitze des Sommerlochs gerade wieder einmal hoch. Na gut, nicht überall natürlich, nur in der Innenstadt. Aber immerhin, Klaus Wowereit selbst ist es diesmal, der sich für die öffentliche Drahtlosigkeit stark machen will. Weil man in Aachen sehen könne, wie es in der Praxis funktioniert. (Quelle: Tagesspiegel)

Natürlich ist das mit der Kostenlosigkeit ist so eine Sache, ein Luftschloss, ein Hirngespinst, eine Illusion. Davon weiß die taz zu berichten. Bereits der Anfang des Jahres begrabene erste Vorstoß in Richtung WLAN für Berlin wurde aus diesem Grund begraben:

In Berlin hatte das Unternehmen Airdata angeboten, ein öffentliches WLAN-Netz aufzubauen, und hatte von einem “kostenlosen Zugang” gesprochen. Zahlreiche Politiker, Medien und Internetaktivisten gingen diesem Marketingspruch auf den Leim und dachten, das Unternehmen wolle tatsächlich mehrere Millionen Euro in Berlin investieren, um dann jedermann einen kostenlosen und unbegrenzten Internetzugang zu schenken. Ein Sprecher der Aktiengesellschaft räumte zwar auf Nachfrage ein, die Investition solle sich schon rechnen, den genauen Weg dahin wollte er aber nicht bekannt geben.

Und auch in Aachen ist die Realität alles andere als kostenlos:

Der Elektronikkonzern Motorola hat in Aachen ein WLAN-Netz in Ampelschaltkästen aufgebaut. Das Netz deckt etwa die Hälfte der Innenstadt ab. Kunden des Kabelbetreibers Unitymedia können in Aachen kostenlos mobil ins Internet, wenn sie zu Hause auch einen Breitband-Internetanschluss von Unitymedia haben. Dieser kostet mindestens 20 Euro im Monat, die Mindestvertragslaufzeit liegt bei zwölf Monaten. Wer Kunde bei der Telekom, bei Alice oder einem anderen Anbieter ist, guckt in die Röhre – oder muss bei seinem Mobilfunkanbieter einen Tarif zum mobilen Surfen über das Handynetz kaufen.

20. Juni 2010

FĂȘte de la Musique in Friedrichshain

fetedelamusiqueberlinklingendesmobilfotovonalexanderlaljak.jpg

Es ist Sommer, es ist Fußball, alle Welt treibt sich draußen auf den Straßen herum und frönt dem sogenannten „Public Viewing“. Ich möchte jetzt nicht näher auf diese eigentümlichen Wortschöpfung eingehen, die in der Originalsprache die Bezeichnung für die „öffentliche Aufbahrung einer Leiche“ ist. Von daher sei nur kurz darauf hingeweisen, dass dieser Begriff in englischsprachigen Gegenden besser zu vermeiden ist. Ganz besonders in Zusammenhang mit Fußball, denn dort wünscht sich sicherlich niemand eine Ansammlung von leblosen Spielern auf dem Platz.

Es geht auch gar nicht um Fußball, es geht um Musik! Am 21. Juni, also morgen, pünktlich zum Sommeranfang, ab 16 Uhr gibt es ein reichhaltiges Kontrastprogramm zur Vuvuzela: die FĂȘte de la Musique! In über 340 Städten weltweit wird bis in die Nacht öffentlich musiziert, auf speziell eingerichteten Bühnen ebenso wie an der einen oder anderen Straßenecke, denn für Straßenmusiker gibt es an diesem Tag eine Sondergenemigung. So auch in Berlin, wo dieses 1982 in Frankreich begründete Fest seit 1995 begangen wird.

Die speziell für diesen Tag in Friedrichshain eingerichteten Bühnen können bequem beim Friedrichshainer nachgesehen werden. Ob Rock, Pop, Punk Reggae oder Roots – da sollte für jeden was dabei sein. Und auch für Kinder gibt es ein Angebot in der Rigaer Straße.

(Foto: FdM Berlin, Klingende Fete © Alexander Laljak)

6. April 2010

Liebevolles Kiez-Medium: die Friedrichshainer Chronik

Friedrichshainer Chronik April 2010Schon ihr Format und das schöne Layout lassen nur Gutes ahnen: Die Friedrichshainer Chronik berichtet informativ und liebevoll aufbereitet über alles, was in Friedrichshain erzählenswert ist.

Stadtgeschichte und Geschichten, interessante Orte und Straßen, Geschäfte, Kneipen und Restaurants sind Thema, es werden aber auch die Menschen liebevoll porträtiert, die im Kiez leben und etwas zu berichten haben.

Die April-Ausgabe ist seit dem 31.März zu haben und liegt wie immer kostenlos aus – auf einem Auslieferungsplan sind alle Orte aufgelistet, wo man mit Glück noch ein Exemplar des hübschen Druckwerks ergattern kann. Eine kleine Vorschau findet sich auf der Website der Friedrichshainer Chronik. Dort erscheinen dann mit einer kleinen Verzögerung auch alle Ausgaben online, was insgesamt ein interessantes Archiv zur Stadtteilgeschichte und zum Leben im Kiez ergibt. Man kann stundenlang stöbern und sich festlesen!

Thomas Heubner
ist der Macher des ungewöhnlichen Mediums, der mittlerweile Friedrichshain wie seine Westentasche kennt, obwohl er selber derzeit in Kreuzberg wohnt. Mitschreiber sind herzlich eingeladen, ihre Bilder und Texte über interessante Kiez-Themen beizutragen. Aktuell wird auch ein/e Medienberater/in zur Unterstützung des Anzeigenverkaufs gesucht, denn das Magazin finanziert sich vollständig über Anzeigen.

Ich wünsche der Friedrichshainer Chronik weiter gutes Gelingen, auf dass dieses attraktive Heft unserem erstaunlichen Stadtteil weiter erhalten bleibt!

25. Februar 2010

Verlosung: 1 Tag am Boxi

EisbärlinerNachdem Susanne die Kritik am Film “Boxhagener Platz” dankenswerterweise zusammen gefasst hat, bietet das MoMag nun per Verlosung eine gute Gelegenheit, sich selbst ein Bild zu machen:

“Ein Tag am Boxi” heißt der Gewinn und besteht aus

  • zwei Freikarten für den Film und
  • zwei Gutscheinen des “Eisbärliners” für eine Suppe/Kuchen/Eis/Waffel nach Wahl plus einem Freigetränk.

Die Verlosung ist eine Idee der Agentur PANORAMA3000 in Zusammenarbeit mit dem Filmverleih und den Machern des Eisbärliners: dass es endlich (nicht nur) Eis am Boxi gibt, freut uns ja außerordentlich. Denn lange Zeit war der Boxi in dieser Hinsicht eine Wüste, die zum Glück seit Juni 2009 der Vergangenheit angehört!

Mitmachen und (vielleicht) gewinnen: Wer über die Verlosung bloggt und einen Trackback setzt ODER unterhalb dieses Artikels kommentiert, ist dabei! (im letzteren Fall bitte eine korrekte Mailadresse angeben).

Einsendeschluss: 3. März (inkl.).

Kinostart ist am 4. März. Und bei YouTube gibt es einen Trailer. (Und wer den Eisbärliner nicht kennt, liest eine schöne Rezension auf der “Berliner Fresse”).

21. November 2009

Wie geht Leben ohne Geld?

Heidemarie Schwermer schafft das seit 13 Jahren, hat ein Buch darüber geschrieben und ist schon in mancher TV-Talk-Show Gast gewesen, um davon zu erzählen. Wer mag, kann jetzt mit ihr bei einem Kaffee darüber philosophieren, wie so ein Leben möglich ist.

Und zwar:

im Philosophen-CafĂ© im Museum für Kommunikation
am 22.11.2009 um 15.00 Uhr
Leipziger Straße 16 – 10117 Berlin-Mitte

Der Eintritt ist frei!

19. November 2009

Die mit dem Laub tanzen: BSR / Staatsballett

Hier ein Video der gemeinsamen Aktion von BSR (Berliner Stadtreinigung) und Staatsballett Berlin vom 9. Oktober 2009:

Die Info kam über Twitter von RobGreen.

Modersohnbrücke
folge uns auf Twitter!

..oder abboniere den Newsfeed Newsfeed zum MoMag

Letzte Kommentare:

JĂŒrgen: Einspruch, Euer Ehren, das Leben ist nun mal kein Ponyhof. Wenn das Auto von zum Beispiel den Absonderungen...

Claudia: @Jan: was meinst du mit “Mit den stimmberechtigten Anwohnern meinst du die Besitzer der nun...

Jan Rymon: Pssaend zum Thema ein Artikel im heutigen Tagesspiegel [Zitat]: BUND-Mann Hönig sieht zwei Berliner...