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PC-Probleme?

Im PC Blog Berlin schreibt Thomas Grabinger über PC-Ärgernisse und ihre Lösungen. Kein Wunder, denn als Computer-Service erweckt er täglich gecrashte PCs wieder zum Leben.
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5. Mai 2010

Warum Kieser-Training anders ist (Erfahrungsbericht)

Seit Januar mach’ ich bei Kieser in der Rudolfstraße Krafttraining. Es ist nicht meine erste Fitness-Center-Erfahrung, denn ich war auch schon mal drei Jahre bei Fitness Company Berlin (Marchlewskistr.77), ein Center, das alles bietet, was man von so einer Einrichtung erwartet: Kraftmaschinen, Cardio-Geräte, viele Kurse, Bar, Sitzecke und eine schöne Sauna.

Viel Angebot muss nicht viel bringen

Gerade diese “Vollausstattung” ist es allerdings, die nach der ersten Begeisterung dazu verführt, das eigentliche Training mehr und mehr zu vernachlässigen und dort mehr Wellness als Fitness (oder “Kurs-Zapping”) zu betreiben. Es gab auch keine “Trainingslehre”, die eine gewisse Motivation vermitteln könnte. Ein einmaliges Probetraining mit Einführung in den Maschinengebrauch überließ mich baldiger Langeweile: Mehrsatztrainung mit geringen Gewichten, keine Anleitung zu deren Steigerung. Es ödete mich schon bald an, dennoch dauerte ein Besuch – zusammen mit dem vorher zu absolvierenden “Aufwärm-Cardio-Training” und dem nachfolgenden Saunabesuch – immer so drei Stunden, bis ich wieder zuhause war.

Als ich mal nach Theorie fragte, nach Methoden, wie ich was verbessern und mir selber interessant machen könnte, bekam ich drei Bücher über Bodybuilding geliehen, in deren komplizierte Trainingstheorien ich mich vertiefte – und eine davon probierte ich gleich aus. Mal ein paar Kilo mehr auf jedes Gerät, ich wollte jetzt an der Kraftgrenze üben, also WIRKLICHEN Muskelaufbau erreichen. Leider endete das schon gleich – trotz langem Aufwärmen! – mit einem Muskelfaseriss im Oberschenkel, der meine körperliche Schönheit bis heute mit einer Delle verunziert! :-)

Gesundheitsorientiertes Krafttraining – und sonst gar nichts

Für Kieser muss man reif sein, sag ich seither, wenn ich so manche Kritiker höre, die bei Kieser einiges vermissen, was anderswo geboten wird. Früher hab’ ich ganz genauso gelästert über das äußerst puristische Angebot des gleichwohl erfolgreichen Anbieters gesundheitsorientierten Krafttrainings: nur die Maschinen in einer großen Halle, der Anmeldetresen, die Umkleide (mit Duschen) und ein Trinkbrunnen – mehr gibt es da nicht!

Die Kieser-Website

Das MEHR, das Kieser bietet, ist von anderer Qualität: eine super Betreuung mit drei Einführungstrainings, sowie in gewissen Abständen immer mal wieder ein angeleitetes Training. Obligatorisch auch der Arztcheck, der während der ersten 10 Trainings angesagt ist. Und vor allem: eine konsistente Trainingslehre mit 14 Prinzipien. Klar und einfach formuliert – und noch besser: es gibt für jeden Punkt eine gute, nachvollziebare BEGRÜNDUNG! Zum Beispiel für den Wegfall des “Aufwärmens”: es braucht kein Aufwärmen des ganzen Körpers, denn in den langsamen (!) Bewegungen erreicht man erst in den letzten Sekunden die Leistugsgrenze (was den eigentlichen “Trainingsreiz” ausmacht) – 90% der Übung IST Aufwärmen, und zwar genau des Muskels, um den es gerade geht. Und weil sich hintereinander geschaltete Trainingsreize nicht addieren, reicht das Einsatztraining völlig aus. weiter…

21. Oktober 2009

Sauna Schmidke in Friedrichshain: Testbesuch nach Umzug

Nachdem die „Kleine Schwitzhütte“ in der Mainzer Straße geschlossen hatte, war Friedrichshain um eine Sauna ärmer – für mich als Saunafreundin sehr bedauerlich! Nun hörte ich, dass Herr Schmidtke, der die Sauna-Schmidtke im Keller eines Hinterhauses in der Libauer Straße betrieben hatte, die “Schwitzhütte” übernommen und neu gestaltet hat. Und jetzt heißt sie auch wieder so, nämlich “Sauna Schmidtke”.

Wow, ich war gleich schwer neugierig, wie es dort wohl sein werde! Ein Sauna-Erlebnis in der alten Schmidtke-Sauna hatte mich wenig begeistert, doch die Schwitzhütte mit ihren größeren und schön gestalteten Räumen hatte mir gefallen. Wie es dort nun wohl sein würde? weiter…

3. Oktober 2009

Sauna-Abbau im Neuköllner Blub / Al Andalus

Das Al Andalus – immer noch bekannt unter dem früheren Namen “Blub” – ist ohne Frage meine Lieblingssauna-Landschaft. Im Juni 2008 hatte ich das letzte mal über die “Top-Sauna mit Mängeln” berichtet und im Detail beschrieben, was mich damals störte.

Seitdem hat sich einiges getan, allerdings nicht immer zum Besseren. Gestern erst war ich nach längerer Sommerpause wieder dort und staunte nicht schlecht: die zweite Außensauna wurde komplett abgebaut! Nur noch der Beton-gefließte Boden (den man nicht etwa in ein Wasserbecken oder schön bepflanztes Beet verwandelt hat!) erinnert noch an die wunderbare Alternative zur größeren Gruppensauna, die nun als einzige Außensauna übrig ist. weiter…

2. Juni 2008

Al Andalus / Blub: Top-Sauna in Berlin Neukölln mit Mängeln

Per Email kam der Hinweis: Ab jetzt gilt der Mondscheintarif bereits ab 18 Uhr. Klar, im Sommer kommen weniger Leute in die Sauna, doch mich halten auch höhere Temperaturen vom entspannenden Spiel mit Hitze und Kälte nicht ab. Von 18 bis 23 Uhr hat man nun gut Zeit, das beeindruckend vielfältige Angebot der (nach Eigenbeschreibung) attraktivsten Sauna in Berlin zu genießen: ein superschönes Dampfbad, zwei Blockhaussaunen im Freien, eine Vulkansauna mit feuerspeiendem Vulkan und Musik während des Aufgusses, zwei weitere heiße Saunen und eine Bio-Sauna mit Farblicht und meditativen Naturgeräuschen. Dazu eine auf “tropisch” getrimmte große Liegehalle mit vielen Pflanzen und der Außenbereich zum Abliegen mit Wiese, Büschen, Bäumen und idyllischem Schilfteich. 14 Euro Eintritt erscheinen da angemessen, jedenfalls nicht unverschämt.

Aber…

Von der Anlage her ist das ehemalige “Blub”, heute “Al Andalus” zweifellos die Top-Sauna von ganz Berlin – im Detail und in der Art, wie sie bewirtschaftet wird, ist sie leider alles andere als “top”. Man ist versucht, zu sagen: typisch Neukölln, was allerdings vielen engagierten Menschen und Einrichtungen dort Unrecht tut. Dem Blub nicht. weiter…

2. Januar 2008

Sauna in Berlin: das Badeschiff

Wer mal Berlinbesucher an einen besonderen Ort zum Saunieren, Schwimmen und Entspannen führen will, ist auf dem Sauna- und Badeschiff auf der Spree richtig: Unter einem futuristisch anmutenden Dach, das sich wie eine Raupe über Steg und Schwimmbad zieht, können Besucher bei 25 Grad entspannen. Zwei Saunen laden zum Schwitzen ein. Für Erfrischung sorgen eine Bar sowie das 24 Grad warme Wasser des Badeschiffs und zur Stärkung gibts Snacks an der Bar.

Saunaschiff bei Nacht

Besonders gefallen hat mir, dass man zu beiden Längsseiten des Pools ins Freie schwimmen und tolle Berlin-Ansichten genießen kann! Mit 12 Euro Eintritt für drei Stunden und dem Früh-Sauna-Tarif (8 Euro), wenn man vor 15 Uhr kommt, ist das Saunaschiff eine ernste Konkurrenz für alles, was sonst noch in der Nähe liegt – und das ist ja leider nicht viel!

Saunaschiff auf der Spree - ganz links im Bild

Mehr Bilder und Infos zum Badeschiff gibt es auf den Arena-Berlin-Seiten.

1. November 2007

Al Andalus / Blub: Zur Sauna nach Neukölln

Gestern Abend in der Sauna gewesen. Und weil auch das, was ich “im Auftrag” schreibe, nicht immer ganz spurlos an mir vorüber geht, hab ich mich ausnahmsweise an meine eigenen, kürzlich verkündeten Tipps zum gesunden Saunieren gehalten. Also zwei Saunagänge OHNE Aufguss, in aller Ruhe, ohne die Hektik des Handtuch-Gewedels und ohne die Feuchtigkeit des verdampfenden Wassers, das den Prozess des Schwitzens ja stoppt und nicht etwa befördert. Ich merkte kaum, wie die 15 Minuten verstrichen, so wohl fühlte ich mich in der trockenen Hitze! Was durch das Aufgussritual vermieden wird, nämlich die Stille, das Nichtstun, das ereignislose in-sich-Versinken ist genau das, was Erholung wirklich ausmacht – nicht nur in der Sauna. weiter…

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