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Claudia Klinger am 11. November 2016

Berlin – the inner Layer, ein tolles Berlin-Video

BERLIN – the inner layer from Alex Soloviev on Vimeo.

Claudia Klinger am 30. Oktober 2016

Das Hauptstadtblog ist wieder da!

HSB ÔÇô Die reine Lust am Bloggen – das Hauptstadtblog ist wieder da – und erz├Ąhlt die Geschichte vom Verschwinden s├Ąmtlicher Artikel aus 10 Jahren.

hauptstadtblog

„Seit einiger Zeit bereits ist alles weg, verschwunden von unseren Servern, und nur wenig davon wird sich m├Âglicherweise doch noch rekonstruieren lassen. ├ťber 10 Jahre Berliner Blogberichterstattung von 20 bis 30 verschiedenen Autoren sind damit verloren, ein St├╝ck Bloggeschichte aus den fr├╝hen Glanzzeiten der Bloggerei. Einfach ausgel├Âscht!“

Weiter lesen im Hauptstadtblog.

Claudia Klinger am 20. Oktober 2016

Lass Pflandflaschen abholen per pfandgeben.de

K├╝rzlich hab‘ ich das Webportal Pfandgeben.de entdeckt. Eine sehr sinnvolle M├Âglichkeit, allerlei Pfandflaschen oder auch ganze K├Ąsten los zu werden.

pfandgeben

Pfandgeben.de ist eine Plattform, die zwischen Pfandflaschen-BesitzerInnen und PfandsammlerInnen vermittelt.

Das Prinzip ist einfach: Pfandgebende k├Ânnen Pfandnehmende auf simple Art und Weise im eigenen Stadtteil finden und per Handy erreichen. Dadurch profitieren beide Seiten: Pfandgebende werden ihre angesammelten Flaschen los, Pfandnehmenden wird die Suche nach Pfand erleichtert. Tr├Ąger des Projektes ist der Verein Mensch Mensch Mensch e.V., welcher au├čerdem f├╝r das Projekt „Fl├╝chtlinge Willkommen“ verantwortlich ist.

Wie es funktioniert:

Man w├Ąhlt seine Stadt (bzw. Stadt und Bezirk) aus und bekommt nach „Absenden“ eine Liste mit Telefonnummern von Menschen, die gerne Pfandflaschen abholen. Damit jeder die gleichen Chancen hat, angerufen zu werden, werden die Nummern pro Abfrage immer wieder in einer anderen Reihenfolge angezeigt. Man ruft dann eine der Nummern an und macht einen Termin aus – so einfach!

Claudia Klinger am 10. Oktober 2016

├änderungsschneiderei Rotherstra├če – Trauer um Frau El-Nasri

Eine traurige Nachricht aus dem Rudolfkiez:

Die allseits gesch├Ątzte Inhaberin der ├änderungsschneiderei in der Rotherstra├če 5 Frau Nada El-Nasri ist gestorben – urpl├Âtzlich aus ihrem Leben gerissen, das sie seit vielen Jahren im Dienst des Kiezes verbracht hat.

N├Ąhstube

Da die ├änderungsschneiderei seit einiger Zeit geschlossen war, habe ich heute da angerufen, weil ich eine Hose umn├Ąhen lassen wollte. Und dabei von dem Trauerfall erfahren. Mein Beileid geh├Ârt den Angeh├Ârigen! Es ist nicht nur f├╝r sie ein gro├čer Verlust.

Hier ein Statement (5 Sterne-Voting) aus Yelp ├╝ber ihre wundervolle und ungemein n├╝tzliche Arbeit:

„N├Ąhstube Oberbaum-City ist nicht einfach eine N├Ąhstube, sondern dahinter verbrigt sich eine f├Ąhige, freundliche und flinke Lady, die einfach alles f├╝r dich zusammen n├Ąht, klebt, stickt oder schneidert, was deine Kleidung wieder tragbar macht.“

Auch einen Reinigungsservice hat sie angeboten, vom Oberhemd bis zum Teppich. Frau El-Nasri hat unglaublich viel gearbeitet, oft war sie auch am Wochenende im Laden, um die Berge an Klamotten abzuarbeiten. Wobei sie weit mehr leistete als nur kleine gew├Âhnliche ├änderungen – sie war ein n├Ąherisches Genie und hat vieles m├Âglich gemacht, was andere nicht konnten oder nicht h├Ątten leisten wollen. Und das alles zu sehr moderaten Preisen!

Die Zukunft des Ladens ist noch ungekl├Ąrt, da momentan f├╝rs N├Ąhen noch niemand da ist. Wer also jemanden kennt, der einspringen k├Ânnte: Eine aktuelle Telefonnummer der Angeh├Ârigen steht auf einem Zettel an der Ladent├╝r, ansonsten halt per Schneckenpost.

Sch├Ân w├Ąre, wenn wir die Wertsch├Ątzung f├╝r ihre Arbeit durch einen Blumengruss am Laden ausdr├╝cken w├╝rden. Ich werde heute damit anfangen – wer mag, legt was dazu. Ein Blumengesch├Ąft ist ja auch in der N├Ąhe.

R.I.P. Frau El-Nasri – Sie werden uns fehlen!

Claudia Klinger am 5. Oktober 2016

Herbstbl├╝te im Treptower Park

In den letzten Septembertagen bl├╝hten noch erstaunlich viele Stauden und Gr├Ąser im Treptower Park.

herbstblueher-stauden-treptower-park3

Tolle Beete zwischen weiten Rasenfl├Ąchen und Wegen – warum schaffe ich es nur nicht ├Âfter dahin? weiter…

Claudia Klinger am 8. Juni 2016

Amazon Prime Now liefert jedes Teil in extra T├╝te

Meine Erfahrung mit dem ersten Einkauf bei AMAZON PRIME in Berlin.

Heute hab‘ ich zum ersten Mal bei AMAZON PRIME NOW bestellt und es wird wohl das einzige Mal bleiben. Gelockt hat mich der 10-Euro-Gutschein f├╝r Neukunden. Bei einem Mindestbestellwert von nur 30 Euro spart man da ja richtig Geld.

Warum man f├╝r PRIME NOW-Bestellungen, die doch allermeist in Wohnungen geliefert werden, eine APP nutzen muss, verstehe ich nicht wirklich. Am heimischen PC das Warenangebot zu durchforsten ist wesentlich bequemer als auf so einer APP herum zu wischen – aber hey, es gibt ja 10 Euro Schmerzensgeld!

Liefern lassen hab‘ ich mir Getr├Ąnkek├Ąsten, die ich selbst nicht schleppen kann, daneben aber auch Essig und Bio-Eier. Der Fahrer kam p├╝nktlich ziemlich am Anfang des 2-st├╝ndigen Zeitfensters, das ich f├╝r die Belieferung gew├Ąhlt hatte. Seltsamerweise waren sowohl die Eier als auch die Essigflasche je einzeln in einer solchen T├╝te verpackt:

AMAZON PRIMENOW T├╝te

Ich fragte den Lieferanten, was denn gewesen w├Ąre, wenn ich mehr Lebensmittel und Haushaltswaren geordert h├Ątte. K├Ąme das alles dann auch in einzelne T├╝ten verpackt? Er best├Ątigte das – und ich wunder mich! Was ist denn das f├╝r eine seltsame Logistik? Zwar sind es Papiert├╝ten, aber erstens sind die in der Herstellung auch nicht umweltfreundlicher als Plastik und zweitens ist die Einzelverpackung eine Ressourcenverschwendung ohne gleichen!

Anscheindend schafft es AMAZON nicht, die interne Warenbereitstellung und Verpackung sinnvoller zu organisieren. Hauptsache schnell, komplett ├╝berfl├╝ssige Verpackungen sind offensichtlich egal.

Das war es dann f├╝r mich mit AMAZON PRIME. Die App hab‘ ich wieder gel├Âscht.

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