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Claudia Klinger am 10. September 2014

Neulich bei LIDL: Das ist kein Brot, das ist Müll!

(Dieser Beitrag erschien zuerst im Digital Diary, doch aufgrund des lokalen Bezugs poste ich ihn auch hier.)

Bin noch immer ganz fassungslos. Was ich vorhin bei LIDL erlebte, zieht mir echt die Schuhe aus! Ich WURDE LAUT, dort an der Kasse!

Und es braucht wirklich einiges, um mich wütend zu machen, meine Stammleser/innen wissen das. Meist bin ich diejenige, die für viel Fehlverhalten und suboptimale Zustände Verständnis hat, insbesondere für Menschen, die sich nun mal in den Zwängen ihrer ökonomischen Bedingungen bewegen müssen und nicht “alles anders machen” können, ohne ihren Job zu riskieren. Und auch für Unternehmen, für die ebenso gilt, dass sie nichts zu verschenken haben und sehen müssen, wie sie ihren Marktanteil in Konkurrenz zueinander halten bzw. erweitern können (weil “Stillstand ist Rückschritt” und Wachstum ein Muss).

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Claudia Klinger am 27. August 2014

30. August am Brandenburger Tor: Demo Freiheit statt Angst

Es ist wieder soweit, die Demo “Freiheit statt Angst” startet am Samstag um 14 Uhr am Brandenburger Tor.

Demo-Fotos

Zur Motivation empfehle ich den Artikel des Kiezneurotikers: Freiheit. Angst. Oder wann ist eigentlich alles egal geworden? und erlaube mir daraus gleich mal ein längeres Zitat:

“Am Wochenende ist wieder die jährliche “Freiheit statt Angst”-Demo. Am 30. August 2014 um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Sieh an. Sie haben gelernt. Sie sind jetzt da wo es weh tun könnte, nicht mehr wie letztes Jahr in der Politbrache des Beamtengrabs der Berliner Senatsmumien. Überwachung. Snowden. NSA. Es ist eines der wenigen Themen, die mir noch nicht egal geworden sind. Ich bin müde, sicher, aber noch nicht so müde, dass ich da nicht hingehe.

Vielleicht kommt das ja noch und auch die Totalüberwachung wird mir irgendwann egal (ich hab’ ja nix zu verbergen, gnarf gnarf), aber noch ist es nicht so weit und ich werde meinen Arsch tatsächlich vom Schreibtisch, vom Fitnessstudio, vom Borgwürfel, aus dem Restaurant oder wo auch immer ich gerade sein werde, ans Brandenburger Tor bewegen. Dann steht da einer mehr, der zum Ausdruck bringt, dass es ihm nicht passt, dass er immer noch da ist und man ihn noch nicht vollständig sediert hat – unter dem unerträglichen Mehltau, der diese ganze bräsige Republik bis in die letzten Ritzen vermuffter Ikeasofas erfasst hat.

Sehen wir uns?”

***

Und hier der offizielle Demo-Aufruf, sowie Route und Ablauf.

Claudia Klinger am 13. Juli 2014

Hallo Friedrichshainer: Wer hat meinen Ficus “gerettet” ?

Am Freitag ist mein ca. 15 Jahre alter, aber doch angenehm kleiner Ficus vom Balkon gestürzt – Sturmschaden!! Die Scherben des Topfs hab ich gefunden, den Ficus hat jemand mitgenommen.

Ficus vermisst

Ich hätte die Pflanze, die mir sehr ans Herz gewachsen ist, gerne wieder!

35 Euro Finderlohn gebe ich gerne.

Wer was weiß bitte melden!

Claudia Klinger am 19. Mai 2014

100% Tempelhofer Feld! Gute Argumente für die Tempelhofer Freiheit

Ja zu 100% Tempelhofer FeldDas Tempelhofer Feld, das jährlich über 2 Millionen Besucher zählt, gehört – noch – uns allen, den Bürgern dieser Stadt. Dass es zumindest bis zur eintretenden Dunkelheit frei zugänglich ist, haben sie sich erkämpft. Ursprünglich plante der Senat, aus dem Flugfeld einen Bezahlpark wie besipielsweise den Britzer Garten oder die Gärten der Welt zu machen, die von unseren Steuergeldern geschaffen wurden.
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Claudia Klinger am 7. Mai 2014

Übersetzer/innen gesucht für soziales Projekt

Dass hier in letzter Zeit wenig los ist, liegt daran, dass ich wahnsinnig viel zu tun habe! Nicht zuletzt kommt das kürzlich beschriebene “Formularprojekt” gerade in die richtig aktive Phase. Hier der Stand der Dinge:

Es ist soweit: Seit April läuft das Übersetzungsprojekt der KuB Berlin, für das viele liebe Menschen gespendet haben. Wir wollen Behördenformulare für Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten übersetzen und mittels Erläuterungen in vielen Sprachen verständlich machen.

Dazu brauchen wir Euch! Zwar gibt es einen Minijob für die Koordination, Begleitung und Aufbereitung der Ergebnisse, doch für das Übersetzen selbst brauchen wir sprachkundige Freiwillige, die sich zutrauen, ein „Stück Formular“ zu übersetzen bzw. zu erläutern. Auch für das Vorgehen im Detail benötigen wir Rat und Beteiligung von Menschen, die selber schon Erfahrungen als Sprachmittler und mit Übersetzungen haben.

Keine Sorge: Niemand wird mit einem Formular alleine bleiben, bzw. als Einzige/r die Verantwortung tragen! Es werden immer mehrere Personen drüber schauen, bevor ein Ergebnis das Licht der Öffentlichkeit erblickt.

Wer wird gesucht?

Zum einen Menschen aus Berlin, die bereits Erfahrungen mit schriftlichen Übersetzungen haben und – neben der Online-Kommunikation – prinzipiell auch zu einem Treffen kommen können.

Des weiteren Freiwillige von überall, die sich per Internet beteiligen und Teile eines Formulars übersetzen oder eine Übersetzung gegenlesen können.

Auch „Profis“ sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen – z.B. Übersetzungsbüros, die bereit sind, ihre Kompetenzen in ein soziales Projekt einzubringen, das vielen Menschen das Leben erleichtern wird.

Welche Sprachen?

Sowohl europäische als auch außereuropäische Sprachen sind gefragt. Kannst du Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch, Griechisch, Kroatisch, Serbisch, Portugiesisch, Türkisch, Russisch, Arabisch, Farsi oder eine weitere Sprache, dann melde dich!

Was wird geboten?

  • Das gute Gefühl, einen sinnvollen Beitrag zu leisten für etwas, das wirklich gebraucht wird. :-)
  • „Ruhm und Ehre“: Für alle, die das wollen, weil sie z.B. Übersetzungen auch als professionelle Dienstleistung anbieten, erstellen wir gerne eine persönliche Seite im Projektblog. Wir werden das Blog umfangreich bekannt machen und bewerben – und damit auch deine / eure Profil-Seite.
  • Optional, kein Muss: Mal „reinschnuppern“ in die KuB Berlin, eine quirlige Initiative mit vielfältigen Aktivitäten im „richtigen Leben“ wie z.B. Beratung, Begleitung, Kurse, Kochen u.v.m. Nicht zu vergessen die legendären „Soli-Partys“. :-)

Wenn Ihr selbst nicht mitwirken könnt: Vielleicht kennt Ihr ja jemanden, der in Betracht käme und könntet unser Gesuch weiter reichen?

Wer mitwirken möchte – auf irgend eine Art – möge sich bitte auf der “Zeitspenden-Suchseite” des Projekts bei Betterplace melden. (Direkte Mail ist aber auch ok!)

Claudia Klinger am 25. März 2014

Formularprojekt: Es fehlt noch was….

Info: Im “Formularprojekt”, für dessen Finanzierung (1.Jahr) ich seit Dezember Spenden sammle, sollen Amtsforumulare in die wichtigsten Sprachen der zu uns kommenden Flüchtlinge und Migranten übersetzt, bzw. “Ausfüllhilfen” erstellt werden (hier die ausführliche Projektbeschreibung).

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