ClaudiaBerlin am
5. November 2019

Holz und Kohle-Lieferung – das gibts noch in Berlin!

Als ich kürzlich vom Balkon herunter schaute, traute ich kaum meinen Augen: da wurden Briketts und Brennholz angeliefert. Wie früher!

Briketts und Holz-Lieferung

Heute gibt es kaum mehr Wohnungen mit Kohle-Heizungen. Anders als z.B. noch in den 80gern und 90gern, als es nicht nur aus dem Osten, sondern auch in Westberlin im Winter ganz furchtbar nach Kohle gerochen hat.

Briketts und Holz-Lieferung

Für die wenigen Bestellungen heute lohnen sich die früher üblichen Kohle-Kiepen nicht mehr und man nimmt hilfsweise Körbe.

Briketts und Holz-Lieferung

Ich finde nicht mal mehr ein Foto von diesen früheren Transportkästen, die die Leute auf dem Rücken trugen. Mit denen sie auch gut sichtbar beschissen haben, denn nie waren die richtig voll. Immer fehlten die oberen zwei Reihen Briketts!

Lange her – aber auch die Körbe kann man nicht nachwiegen! :-)

ClaudiaBerlin am
11. Oktober 2019

U-Bahnhof Möckernbrücke: Die immer kaputten Rolltreppen

Drei Rolltreppen gibt es im oberen Teil des U-Bahnhofs Möckernbrücke. Dass sie irgendwann einmal alle drei funktioniert hätten, habe ich nicht erlebt.

U-Bahnhof Möckernbrücke, 3 Rolltreppen, 2 außer Betrieb

Und das, obwohl ich Sonntag für Sonntag hier umsteige und so seit fast 15 Jahren genug Gelegenheit hatte, das mitzubekommen. FALLS sie mal alle funktioniert hätten. Haben sie aber nicht.

Fährt (oder läuft) man übrigens hinunter zur U7, sind auch da Rolltreppen, eine rechts, eine links. Die sind auch öfter kaputt, funktionieren aber auch gelegentlich beide.

Was haben sie da nur für einen Schrott gekauft?

ClaudiaBerlin am
9. August 2019

Mehr Berliner außerhalb des S-Bahn-Rings

Wenn über „Berlin“ diskutiert wird, geht es meistens um die Innenstadt. Dabei wohnen sehr viel mehr Berlinerinnen und Berliner außerhalb des S-Bahn-Rings, wie die Berliner Morgenpost berichtet:

„Das zeigt die noch unveröffentlichte Antwort der Innenverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Sven Kohlmeier (SPD). Das Statistische Landesamt hat dafür die Bevölkerungsstatistik neu ausgewertet und die Zahlen den Gebieten inner- und außerhalb des S-Bahn-Rings zugeordnet. Das Ergebnis: Innerhalb des Rings lebten im vergangenen Jahr rund 1,12 Millionen Menschen. Außerhalb des Rings waren rund 2,63 Millionen Berliner gemeldet. Das entspricht einer Quote von etwa 70 Prozent der Gesamtbevölkerung.“

Wohnungen in der Innenstadt können sich nur noch Besserverdiener und Reiche leisten, dennoch gibt es hier deutlich weniger Bauprojekte als außerhalb. Kohlmeier fordert deshalb:

  • Wohnhochhäuser innerhalb des S-Bahn-Rings
  • Gleich guter Ausbau der Verkehrsinfrastruktur (z.B. Radwege) in den Außenbezirgen wie in der Innenstadt
  • 70% staatlicher Leistungen für die Außenbezirke, weil dort 70% der Berliner wohnen

Tja, da kann man nur sagen: Macht halt mal! Fordern ist leicht, die Mühen der Umsetzung kennen wir nur allzu gut!