ClaudiaBerlin am
18. Februar 2019
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Wird die BVG smartphonfreie Zone?

Zumindest lässt ein Plakat, das ich in der U-Bahn sah, diese Interpretation zu:

BVG-Plakat

Hier das ganze Plakat:

BVG-Plakat zur handyfreien Zone

Dass jeder zweite Fahrgast auf ein Smartphone schaut, gefällt natürlich nicht allen. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass nun sämtliche Berliner U-Bahnen, Busse und Trams „smartphonefrei“ werden. Wie ist das also gemeint? Einzelne „smartphonefreie“ Wagen – oder wie?

Wer etwas weiß, möge es gerne in die Kommentare posten!

Update: Auf Twitter kommentierte @BVG_Kampagne, das Plakat sei nicht von ihnen – und sie wollten genau wissen, in welchem Wagen das Plakat gesehen wurde. Weiß ich leider auch nicht mehr…

Siehe dazu auch den Bericht im Tagesspiegel:

Smartphonefreie BVG „Da hat sich jemand einen Scherz erlaubt“

ClaudiaBerlin am
8. Februar 2019
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Leerstand: Dieses Haus soll „zum Abriss reifen“

Ein riesiger Gründerzeit-Komplex mit Vorderhaus, großem Seitenhaus und Hinterhaus in der Gürtelstr. 23 steht komplett leer. Offensichtlich soll das Haus „zum Abriss reifen“, denn auf dem Dach ist ein Loch, das nicht einmal mit einer Plane verdeckt wurde.

Gürtelstr.23, 10247

Gürtelstr.23, 10247

Angesichts des Wohnungsmangels in Berlin ist es ein Skandal, dass Eigentümer immer noch mit den Häusern machen dürfen, was sie wollen! Auch Leerstand ist Zweckentfremdung und sollte zur Enteignung führen, wenn ein Haus mutwillig dem Verfall preis gegeben wird!

ClaudiaBerlin am
18. Januar 2019
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Streetart-Map – Überblick über Urban Art in Berlin

Mit seinen zahlreichen Galerien, Ausstellungen und Museen ist Berlin ein Mekka für Kunst und Kultur. Die Kunst macht nicht einmal vor den Straßen halt, denn mit Streetart erwecken Künstler aus Berlin und der ganzen Welt Hauswände zu neuem Leben. Die Streetart-Künstler schmücken Gebäude in zahlreichen Straßen mit sogenannten Murals, bei denen es sich um überlebensgroße Kunstwerke handelt.

Mural von Jadore Tong

Mural von Jadore Tong

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ClaudiaBerlin am
27. August 2018
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Der Boden von dem wir leben – eine Interviewreise durch die Ausstellung

Die Ausstellung „Der Boden, von dem wir leben” im Berliner Projektraum der Group Global 3000 (25. 8. bis 19. 10. 2018) widmet sich dem Erdreich, dessen oberste Schicht durch Asphalt und Beton zunehmend versiegelt wird. Zudem schwemmt die industrielle Landwirtschaft den Humus ab: Der Boden verliert die Fähigkeit, Wasser aufzunehmen, zu halten und zu filtern. Die passende Ausstellung zu Jahrhundertsommer, Trockenheit und Ernteausfall…

17 Künstlerinnen und Künstler präsentieren Performance und kollektive Aktion, Objekt und Skulptur, Installation und Fotografie, Malerei, Zeichnung, Video und Ton. Es folgt eine Interviewreise von Bernd Sobolla durch die Ausstellung, die mir zur Veröffentlichung im Modersohn-Magazin zugegangen ist (herzlichen Dank!).

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„Wasserrinne, in der Humus abfließt“, Foto © Tom Albrecht

„Wasserrinne, in der Humus abfließt“, Foto © Tom Albrecht

Draußen vor der Galerie treffe ich Tom Albrecht, er ist Künstler und Gründer der Group Global 3000.
Tom Albrecht, haben Sie mit diesem Jahrhundertsommer gerechnet? Das Motto der Ausstellung passt ja perfekt zur aktuellen Landwirtschaftskatastrophe.
Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet. Die Hitzewell hat uns überfallen. Wir haben auch lange Vorbereitungsrhythmen. Da fällt es uns schwer, auf aktuelle Dinge einzugehen. Aber es stimmt, „der Boden, von dem wir leben“ passt perfekt – leider. Weiterlesen →

ClaudiaBerlin am
14. Juli 2018
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Idee: Abbiege-Unfälle mit Radfahrern verhindern

Wegen der vielen teilweise tödlichen Unfälle mit Radfahrern beim Abbiegen von PKWs und Lastwagen wird zwar um die Einführung von Assistenzsystemen gerungen, aber diese sind noch lange keine Pflicht. Auch kommen sie nur für LKWs in Betracht, dabei gibt es ebensolche Unfälle auch mit normalen Autos.

Eine Lösung für die Zeit, wenn in Berlin ein komplettes Fahrradwegenetz zur Verfügung steht, wäre der „inverse Fahrradverkehr“. Fahrräder fahren ausschließlich auf Fahrradwegen, allerdings auf der bisher „falschen“ Seite. Das sähe dann so aus:

Inverser Radverkehr

Der Vorteil: Fahrradfahrer fahren nicht mehr parrallel zu den auf der Straße in diesselbe Richtung fahrenden PKWs und LKWs. Es gibt kein Übersehen mehr, nicht wegen „totem Winkel“ und auch nicht wegen unterlassenem Schulterblick.

Sowohl Rad- als auch PKW-Fahrer würden die anderen Verkehrsteilnehmer VON VORNE kommen sehen – und zwar schon in einiger Entfernung. Für Fahrradfahrer würde das Rechtsabbigen dann genauso stattfinden wie jetzt das Linksabbiegen.

Man müsste die neue Regel natürlich in einer großen Kampagne bekannt machen und auch neu ausschildern. Vielleicht als „Pilotversuch“ zur Reduzierung der Unfälle mit Radfahrern im Straßenverkehr. Wer Berlin besucht, müsste davon wissen, was ja durchaus machbar wäre. Auch in London kommen ja noch Touristen, obwohl sie sich an den Linksverkehr gewöhnen müssten. Der „Invers-Verkehr“ beträfte nur Fahrradfahrende, ist aber nur sinnvoll durchführbar, wenn es überall Fahrradwege gibt und man mit dem Rad gar nicht mehr auf der Straße fährt.

ClaudiaBerlin am
5. Juli 2018
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Extremwetter in Berlin: Gebt den Bäumen Wasser!

Seit April hat es in Berlin kaum geregnet, zudem ist es ungewöhnlich heiß und sonnig. Laut Meteogroup war der April fünfeinhalb Grad zu heiß, der Mai folgte mit viereinhalb Grad über dem Mittel und auch der Juni war zweieinhalb Grad drüber. Aber was schreibe ich, es merkt ja wohl jeder, dass praktisch seit drei Monaten Sommer ist und jetzt im Juli geht es auf absehbare Zeit auch so weiter, für heute sind 33 Grad zu erwarten!

Das städtische Grün leidet, junge Bäume vertocknen, wenn sie niemand wässert. 10 Eimer Wasser pro Woche soll man gießen, lautet eine Empfehlung, doch noch haben viele nicht begriffen, dass das „schöne Wetter“ nicht nur gut zu Baden gehen ist, sondern für die Vegetation eine Katastrophe darstellt. Im Garten gießen wir täglich Unmengen, um die Pflanzen durchzubringen – und ein Wetterumschwung ist nicht in Sicht.

Also Leute: Gießt die Bäume, wenn Euch das Berliner Stadtgrün was wert ist!

Siehe dazu auch: