Fahrrad geklaut – wie wunderbar!

Letzte Woche wollte ich endlich endlich mein Fahrrad wegbringen, um es in einer Werkstatt überarbeiten und einstellen zu lassen. Doch siehe da, es war weg! Heraus geklaut aus einer Reihe mit mindestens 20 Rädern in einem überdachten Fahrradstand im Hinterhof.

Spontan machte sich ein Gefühl der Erleichterung breit. Hurrah, es ist weg!!! Das Problem, einem schlechten Rad gutes Geld hinterher zu werfen ODER ein neues zu kaufen, war keines mehr!

das geklaute Fahrrad

Als Fahrrad-Laie war ich so blöd gewesen, mir eines im Internet zu bestellen, das man erst noch „fertig montieren“ musste. Naja, und obwohl sich da ein lieber Freund recht kundig ausgetobt hat, so dass es halbwegs lief, bin ich mit dem Teil einfach nicht warm geworden: Dauernd sprang die Kette runter, wenn ich die 21-Gang-Shimano-Schaltung auch mal benutzen wollte. Das vordere Schutzblech schrappte am Reifen, es klapperte dies und jenes, jeder Gang machte andere komische Geräusche – einfach ätzend! Schon gar für eine Anfängerin, die das Rad als „Hoffnungsträger“ für mehr Bewegung im Alltag ansieht, aber deshalb verdammt nochmal nicht zur Fahrradbastlerin werden will.

Fahrrad mit Nabenschaltung gesucht

Jetzt suche ich ein STABILES und trotzdem nicht allzu schweres gebrauchtes Rad mit 7-Gang-Nabenschaltung. Mein Liebster meint, es genügten auch drei Gänge für die Stadt und leichte Touren, aber wenn ich die Wahl habe, ziehe ich vermutlich die 7-Gang-Variante vor. Und eine Werkstatt, die verlässlich und nicht allzu teuer dran rum repariert, wenn nötig, suche ich gleich auch. Vielleicht muss ich dafür ja nicht nach Kreuzberg fahren, wie ich es neulich noch vor hatte.

Das stelle ich dann nicht mehr im Hof ab, sondern im Keller – das Tragen trainiert ja gleich auch die Armmuskeln! :-)

Friedrichshain-Kreuzberg ist übrigens in Sachen Kriminalität im Berliner Vergleich führend, wie man  auf  Berlin-Germany lesen kann.

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ClaudiaBerlin

Autor: ClaudiaBerlin

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3 Kommentare

  1. So ein Fahrrad hatte ich auch mal, nicht aus dem Internet, sonder aus einer Auktion. Aber die Kette sprang immer vom Kranz, es klapperte und rüttelte. Irgendwann gab ich es auf, das Fahrrad zu benutzen, aber es dauerte noch drei Jahre, bis es geklaut wurde und dazu musste ich es ein paar Wochen ohne Ketten stehen lassen. Als es weg war, war ich erleichtert, die Versicherung habe ich nie belästigt.

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