Frühlingserwachen mit den Kunstreutern

fruehlingserwachen09.jpgMist, diesmal bin ich beinah zu spät. Es ist ja längst Frühling, schon den ganzen Tag. Und das Programm des Frühlingserwachen 2009 in Neukölln läuft auch schon, seit Mitternacht bereits. Zum Teil zumindest, wenn ich das richtig gelesen habe. Habe ich aber ohnehin alles gerade eben erst entdeckt. So ein Mist aber auch.

So richtig total zu spät ist es zum Glück aber doch noch nicht: Morgen, am 21. März um 15 Uhr gibt es die große Open-Air-Eröffnung auf dem Reuterplatz. Mit Trommeln und Posaunen, also mit richtig viel Krach. Ganz wie es sich gehört, wenn man den Winter endlich hinter sich lassen kann.

Und um 17 Uhr geht es auf eine Erkundungstour durch die Läden und Galerien, wo bis Mitternacht Malerei und Fotografie, Performances und Klanginstallationen, Musik und Mitmachaktionen zu sehen und zu hören sein werden.

Was das alles mit Pegasus zu tun hat? Oder was Frühlingsspechte sein könnten? Keine Ahnung, das habe ich auch nicht so genau verstanden. Da werde ich wohl mal hingehen müssen.

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5 Kommentare

  1. Pingback: engl @ absurdum » Blog-Archiv » kunsterwachen

  2. na ja – der pegasus ist ja seit eh und je (sprich: seit 3 jahren) das symbol für die kunstreuter.

  3. Ach so, danke. Da ich heute zum ersten Mal vom Kunstreuter gehörte habe, wußte ich das natürlich nicht.

    Und was sind Frühlingsspechte? ;-)

  4. Was „Frühlingserwachen“ mit Krach zu tun haben soll, Krach der die Altbewohner des Kiezes mehr als nervt, ist mir schleierhaft. Die Damen und Herren „Kreativen/Künstler“ sollten sich wierder in ihre Quartiere nach Prenzlauer Bergt oder Kreuzberg verziehen und können dort den KLeuten mit ihrer sogenannten „Kunst“ auf den Keks gehen. Hier lasst uns Normalneuköllner mit solchen Beklopptheiten bitte in Ruhe. Ich kann absolut auf diesen Scheiß verzichten. Wir haben hier genügend mit anderen Problemen zu tun und brauchen nicht noch mehr davon!

    Mit freundlichen Grüßen

    Robert Dupuis, Berlin-Neukölln

  5. Mit Krach meinte ich eigentlich den weitverbreiteten, schöne Brauch, den Winter mit Trommeln, Rasseln und anderen krachigen Musikinstrumenten zu vertreiben. Eigentlich etwas, was mehr zum Karneval gehört, ich weiß. Aber das ist ja noch nicht so lange her.

    Was den Künstlerkrach im Kiez betrifft, so kann ich das bislang nicht bestätigen. Zwar ist es hier auch nicht gerade leise, aber das hat doch eher weniger mit den Kreativen zu tun. Neukölln ist einfach ziemlich voll, hier wohnen eben sehr viele Menschen.

    Und warum ausgerechnet ein paar „bekloppte“ Aktionen, ob nun Kunst oder nicht, stören sollen, erschließt sich mir auch nicht. Es ist ja nicht so, daß man hier jeden Tag auf raumgreifende Kunstinstallationen oder -aktionen trifft, denen man dann nicht mehr entkommt. Also wirklich.

    Lediglich die eine oder Nacht vor meinem Fenster fängt an, mir Sorgen zu machen.


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