Gegen Vorratsdatenspeicherung – Demo am Samstag

Morgen geht es wieder auf die Straße und zwar gegen die „ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat“. Egal, ob es dabei um bereits bestehende Praxis oder noch in Planung befindliche Datensammelstrategien geht.

Am 11. September 2010, 13 Uhr am Potsdamer Platz heißt es wieder: Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!

Ein anderer, vielleicht bekannterer Slogan lautet Freiheit statt Angst. Ich bin da immer ein wenig irritiert, denn ich meine, dass Freiheit auf jeden Fall auch jede Menge Angst machen kann. Aber gut, das ist so natürlich nicht gemeint, das habe ich inzwischen verstanden.

Weitere Informationen finden sich auf Vorratsdatenspeicherung.de und ein Blog zur Demo gibt es auch.

Ob ich diesmal wieder dabei sein kann, weiß ich noch nicht. Könnte eng werden, aber vielleicht komme ich nach.

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4 Kommentare

  1. Freiheit weckt die Angst, die vorher schlummert. ;)

  2. Muharuggah!

    Ich war da mittlerweile zweimal, und werde mir das dieses Jahr definitiv ersparen.

    Erstens: die langweiligen Dauerparolen haben sich kein wenig verbessert, und es ist wirklich verdammt öde 2 Stunden am Stück zaghafte „Freiheit statt Angst – stoppt den Überwachungswahn/staat!“ Sprechchöre zu hören und dazu mit einer seltsamen Kombination aus Grünen, FDP, BlackBlockern, Piraten, LINKEN rumlatschen.

    Zweitens: da ich bereits frei bin und keine Angst habe, muss ich auch nicht dafür demonstrieren.

    Drittens: wenn ich mich wirklich für politische Veränderung interessiere, dann gibt es effizientere Wege diese zu erreichen, z.B. in einer Partei mitarbeiten die einem zusagt, oder eine neue Partei gründen wenn einem keine zusagt, oder als unabhängiger, parteiloser Politiker kandidieren. Dadurch bekommt man dann Einfluss auf die Gesetzgebung, und die Gesetze sind es, die am Ende zählen.

    Viertens: natürlich können Demonstrationen trotzdem ein Zeichen setzen und durch ihre Signalwirkung tatsächliche Folgen auf den politischen Alltag haben (meistens folgende: den Parteiprogrammen werden schnell ein paar Absätze hinzugefügt um die Zielgruppe zu beruhigen).

    Deshalb: Demo schön und gut, aber noch besser wenn man was tut. Oder so :D

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