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PC-Probleme?

Im PC Blog Berlin schreibt Thomas Grabinger über PC-Ärgernisse und ihre Lösungen. Kein Wunder, denn als Computer-Service erweckt er täglich gecrashte PCs wieder zum Leben.
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3. Januar 2010

Unterwegs

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1. Januar 2010

Außenseiter 2010 - Gute Aussichten in Berlin?

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So sieht es aus, wir wissen es alle. In Neukölln sitzen die Menschen auf der Straße, auch bei diesem Wetter. Und zwar nachhaltig. Das Prekariat verfügt über kein schützendes Dach mehr, nicht einmal über einen im Schneewinter 2010 ohnehin vollkommen nutzlosen Sonnenschirm. (Siehe Beweisfoto!)

Auch Frau Merkel verspricht in ihrer Neujahrsansprache vorsichtshalber kein gutes Wetter mehr, weder für Berlin noch für den Hindukusch. 2010 zählt offensichtlich vor allem das Prinzip Hoffnung. Seit jeher ein eher mäßiges Konzept, erdacht in Momenten tiefster Verzweiflung. Kopenhagen ist zwar noch nicht vergeben und vergessen, aber zunächst einmal ist diese Welt eben keine friedliche. Und wird es auch in diesem Jahr sicherlich nicht werden. Wer hätte das gedacht? Im Gegenteil, Krieg ist gefährlich. Sagt Frau Merkel. Allerbesten Dank dafür.

Obwohl die Kanzlerin insgesamt betrachtet sehr nett und auch schönredet. Das muss wohl so sein. Das ist ihre Aufgabe, nicht nur in diesen kalten Zeiten. In denen wir in aller Ruhe irgendwo hier draußen sitzen. In Neukölln, Gelsenkirchen oder anderen blühenden Landschaften. Ich meine, wer glaubt denn schon an Wachstumsbeschleunigung per Gesetz? Wer glaubt überhaupt noch an Wachstum? Außer Herr Westerwelle vielleicht.

21. Dezember 2009

Das Brot des Bäckers

Früher war alles anders. Brötchen gab es nur sonntags und sie kosteten sechs Pfennig. Oder vielleicht acht. Die Bäckerei und der daneben liegende Blumenladen waren auch am Sonntag geöffnet, zumindest am Vormittag zwischen acht und zwölf Uhr. So ungefähr. Als Kind wurde ich also mit einer Mark zum Bäcker geschickt, um die zehn Sonntagsbrötchen für die Familie zu holen. Zurück kam ich dann mit einer großen, duftenden Papiertüte auf dem Arm und ein paar Groschen Wechselgeld in der Tasche.

Die Brötchen waren frisch gebacken. Immer. Sie hatten eine goldgelb, knackige Kruste und waren innen luftig und weich. Ganz so, wie es sein muss, wenn man frische Brötchen mit Honig liebt. So wie ich.

Heute ist das alles anders, ss gibt offensichtlich kaum noch echte Bäcker. Die Produktpalette wird über Teigrohlinge realisiert, das kann inzwischen jeder. Doch meistens schmeckt es auch so. Nichts erinnert mehr an die duftende Papiertüte von früher. Vermutlich ist das nicht nur in Berlin so, obwohl mir besonders hier das Brot des Bäckers nicht gerade Top zu sein scheint. Ähnlich sieht es auch das Blog Donaustraße, das im letzten Monat einen sauberen Überlick über den Bereich Nord-Neukölln geliefert hat. Dabei werden aber vor allem auch die hiesigen Highlights nicht verschwiegen, man muss nur genauer hinsehen. Alles das kann ich bestätigen.

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Zu ergänzen wäre noch das Zimt & Mehl. Eine Bäckerei, die sich darüber hinaus in den letzten zwei, drei Jahren zu einem beachtlichen Café gemausert hat. Im Sommer gut besucht, mit einem vielfältigen Frühstücksangebot und etlichen Terrassenplätzen den Kanal entlang. Zurzeit besticht wohl vor allem die heiße Suppe. Und ein Blick in die History sagt außerdem einiges über die Entwicklung von Neukölln aus.

20. Dezember 2009

TV-Tipp: Falscher Vater

Heute um 20.15 Uhr wird in der ARD der Polizeiruf gesendet, der im Sommer (unter anderem) in Neukölln gedreht wurde. Also, in einer Stunde: Falscher Vater.

10. Dezember 2009

Neuköllner Glaspalast eröffnet

Trübe und trist ist die Welt, kurz vor Weihnachten, wenn die Menschen einsam durch die Straßen hetzen, um ihre Shoppinglisten abzuarbeiten. Passend zur Jahreszeit hat in der Neuköllner Karl-Marx-Straße jetzt ein frisches Highlight der Shoppingkultur seine Tore geöffnet.

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Es ist schon ein paar Wochen her, das muss ich gestehen, und ich hätte es beinah nicht geglaubt. Doch tatsächlich, die Baustelle war weg und der Glaspalast sah so gut wie fertig aus. Auch etliche Läden waren schon offen. Irgendwie kam es mir zwar komisch vor, dass es da nirgendwo einen Eingang gibt. Außerdem standen da ja noch die Baukräne herum. Ich mochte also dem Eröffnungstrubel nicht so recht glauben.

Gestern las ich es dann, im Shopping Guide Neukölln (PDF): Es ist gar kein Shopping-Center, wie es schon so viele gibt. Ein Innenraum existiert nicht, also auch kein Eingang dazu. Es handelt sich vielmehr um ein “modernes Geschäftshaus”, in dem jeder Laden seinen eigenen Eingang hat, sich zum Teil über zwei Geschosse erstreckt und damit den “neuesten Trends” folgen. Etwas von “verwirklichten Visionen” steht auch noch da. Allen Ernstes. Na ja…

Die Frage bleibt natürlich, warum sich in dem Glasding fast nur Läden befinden, die ohnehin schon in unmittelbarer Nähe vorhanden sind. C & A zum Beispiel befindet sich direkt gegenüber. H & M liegt vielleicht hundert Meter weiter. Allerdings scheint es sich bei dem neu eröffneten Laden um die Edelvariante des schwedischen Fashiondiscounters zu handeln. Immerhin. Lediglich Aldi ist tatsächlich umgezogen. Der alte, viel zu kleine Schmuddelladen in der Anzengruberstraße wurde zugunsten des nagelneuen Untergeschosses im Glaspalast aufgegeben. Und das könnte doch für Neukölln einen wirklich großen Fortschritt bedeuten. Oder etwa nicht?

Aber sonst? Zum Gähnen langweilig und, wie zu erwarten, scheußlich.

1. Dezember 2009

Was treibt das gemeine Wesen in Neukölln?

das_gemeine_wesen.jpeg Seit Freitag, dem 13. November existiert es, das gemeine Wesen in Nord-Neukölln. Still und heimlich hat es sich eingeschlichen, hat sich seither täglich zu diesem und jenem Vorgehen im Kiez geäußert, mitunter sogar mehrfach.  Dabei ist es in den allermeisten Fällen überhaupt nicht gemein, das soll an dieser Stelle deutlich gesagt sein. Auch wenn schon einmal von einem Massaker oder einem tragischen Einbruchsversuch die Rede ist.

Nun hat das Wesen offensichtlich Großes vor, drei Tage noch, dann rauscht es im hiesigen Blätterwald:

Acht Seiten hat die erste Ausgabe, die per Punktlandung zum Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt erscheint und dort verteilt wird. Ab Januar sind es dann mindestens 12 - Monat für Monat.

Ich bin gespannt und wünsche viel Erfolg!

Modersohnbrücke
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Letzte Kommentare:

jan: ey ich war in orlaub und seh das erst jetzt! :(

Claudia: Glückwunsch, Frau Zauder - du hast gewonnen! (Unser persönlicher Zufalls-Algorithmus hat einfach...

frau zauder: ich will so gerne gewinnen, ich habe gebacklinkt, aber trackbacken geht nicht bei blogger. also mach...