ClaudiaBerlin am
29. Mai 2008

WatchBerlin – ein Stück Zukunft des Fernsehens?

Neulich bei der Suche nach Videos aus Friedrichshain bin ich auf darauf gestoßen: WatchBerlin – eine Flash-Website, die auf einer wirklich schnittigen Oberfläche vielerlei Berlin-Videos zeigt. Man kann sie kommentieren, bewerten und eigene Filme hochladen – eine Art YouTube für Berlinfilme plus Eigenproduktionen. Genial gemacht, sehr ästhetisch umgesetzt!

Watchberlin -  Startseite

Es gibt auch ein Blog zum Magazin, wo sich u. a. die Selbstbeschreibung findet, in der es heißt:

„In den Sendeformaten rund um die Themen Politik, Kultur, Musik und Stadtleben zeigt WatchBerlin vieles, was in Berlin wichtig und interessant ist. Berlin hat viele Seiten, die man noch nicht gesehen hat, oder auch unter einem anderen Blickwinkel neu entdecken kann.
Die Redaktion arbeitet daran täglich und produziert dabei kleine Berlingeschichten, die manchmal aufregen, interessieren, zum denken oder lachen anregen, oder einfach nur gut unterhalten. Im Userbereich können die Zuschauer selbst ihre eigenen Berlin-Videos hochladen und so ihr eigenes WatchBerlin-Programm gestalten.“

WatchBerlin ist, wie man dem Impressum entnehmen kann, „ein Medienunternehmen der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck“. Und im Moment schon recht sehenswert!

Friedrichshain ist in dem, was ich bisher überblickte, übrigens prominent und massiv vertreten. Schade, dass ich nicht selber filme.. :-)

WatchBerlin - ein Video aus dem Kiez

ClaudiaBerlin am
26. Mai 2008

Kleiner Schock: Blind Essen im Dunkelrestaurant

DunkelrestaurantNa klar, davon haben viele Berliner/innen schon gehört und für sich entschieden, ob sie sich das Essen im Dunkeln antun wollen oder lieber nicht. Klingt ja schon spannend: in der unsicht-BAR verspeist man ein gepflegtes mehrgängiges Menü, ohne auch nur die Hand vor Augen zu sehen. Und es soll sogar alles wunderbar klappen: niemand saut sich ein oder hat große Probleme, Gabel und Messer „blind“ zu benutzen. Kinder ab acht sind willkommen und dürfen mit den Fingern essen.

Der Tipp ist eher für aufgeschlossene und abenteuerlustige Berlin-Besucher. Wenn du weißt, dass dein Besuch schon bei der kleinsten Überraschung die Krise kriegt, schlag das „weltweit größte Dunkelrestaurant“ lieber nicht vor! Es ist übrigens kein billiger Spass, die Menüpreise liegen zwischen EUR 36,50 und 53,50 – wer kann, lässt also besser den Besuch zahlen! :-)

unsicht-Bar Berlin – Gormannstr. 14 – 10119 Berlin – Mitte
Auf der Website gibts Infos zum Ablauf, Anfahrt und Reservierung (=muss!)

Nein, dies ist KEIN bezahltes Posting, sondern ein Tipp aus der Rubrik „Wohin mit dem Berlin-Besuch?“, in der ich Ideen sammle, was man so jenseits bzw. zusätzlich zu den bekannten Sehenswürdigkeiten mit den eigenen Berlin-Besuchern anstellen kann.

ClaudiaBerlin am
25. Mai 2008

3 Videos aus Friedrichshain

…und drum herum.

Friedrichshainer sind SEHR glücklich, wie watchberlin heraus fand:

Und hier „Nebelwarners neue Heimat“ – besinnlich untermalte Stimmungsbilder aus F’Hain:

Zwar nicht mehr aus Friedrichshain, aber in Sichtweite: Großbrand in Kreuzberg – auch vom Nebelwarner:

ClaudiaBerlin am
24. Mai 2008

Freiheit statt ANGST??

Info-BannerAch nee, da sind sie ja wieder: die Banner und Buttons, demnächst dann sorgfältig gepinselte oder lässig gesprühte Plakate und Transparente mit dem denkwürdigen Motto „Freiheit statt Angst“.

So sehr ich das Anliegen der Aktiven teile, so voll daneben finde ich diesen Slogan. Ich war sogar bei der letzten Demo, da fand‘ ich es auch schon extrem ärgerlich, mit so einem Jammerspruch daher zu kommen. Selbstbewusste Bürger fordern den Erhalt ihrer gesetzlich garantierten informationellen Selbstbestimmung, weisen die staatliche Datensammelwut in ihre Grenzen – weinerliches „Huch, wir haben ja so Angst!“ ist nicht die Art politischer Auftritt, die ich da hilfreich finde (bin halt noch aus einer anderen Generation). Ich habe jedenfalls keine Angst – und ich nehme es auch den Aktivisten nicht ab, dass sie vor der Zukunft zittern!

„German Angst“ fällt mir dazu ein – dafür ist der Slogan mal wieder ein treffendes Beispiel!

ClaudiaBerlin am
22. Mai 2008

Blogs aus Berlin Friedrichshain

Hier mal ein kurzer Überblick über lesenswerte Friedrichshainer Blogs. Aufgenommen habe ich nur Quellen, die schon ein wenig länger existieren und auch kontinuierlich Neues bringen.

  • Im Friedrichshainblog bloggt David über interessante Ecken, Plätze, Straßen, Läden, Kneipen, Restaurants und vieles mehr, was F’hain so ausmacht. Und immer mit atmosphärischen Fotos – nett!
  • Hannaxels Blog: Gryphiusstrasse, Friedrichshain, Berlin und die Welt. Schönes, gut ausgebautes Blog von Hanna Müssig und Axel Wegner. Häufige Postings mit persönlichen Eindrücken aus dem Kiez und über den Rest der Welt.
  • Stralau-Blog – schöner Sterben am Wasser. „Kultur, Regionales von der Halbinsel und aus der Stadt, Musik, Technik, Konsum“, gebloggt von einem Autor, der genannt sein will, wenn man seine unter einer Creative Commons Lizenz stehenden Beiträge verwendet, aber seinen Namen nicht nennt. Komisch irgendwie!
  • Ostkreuz-Guide – Das Photo-Blog zum S-Bahnhof Ostkreuz. Wunderschöne Bilder vom ältesten Bahnhof Berlins, der nun umgebaut wird. „Nichts wird bleiben, wie es war. Stück für Stück wird der Charme des Rosts, der marode Hauch der Geschichte, den jede Schraube dieses Bahnhofs umweht, demontiert und auf den großen Müllhaufen des Vergessens geworfen werden… Das Photoblog Ostkreuz guide verschafft der Erinnerung an einen der magischen Orte im Universum schon im Vorhinein einen dauerhaften Platz.“
  • Das Ostkreuzblog – das Online-Tagebuch zum Ostkreuz-Umbau: Ansprechend präsentierte Infos zum Umbau mit vielen Bildern. Leider fehlt jegliche Navigation außer der Möglichkeit, das Blog durchzublättern. So verschwinden wichtige Postings, wie etwa die „Daten künftiger Bauaktivitäten“ schnell in der Versenkung. Es fehlen Kategorien, nicht mal eine Tag-Wolke gibt’s. Da bleibt dem Leser nicht viel Wahl, weiter zu klicken, außer über die viel Raum einnehmenden Google-Ads.
  • Berlin – Germany: ein Blog nicht nur über Berlin mit vielen Beiträgen aus Friedrichshain, die den Schluss nahe legen, dass der Verfasser „Thorsten“ hier lebt. Immerhin geht er täglich über die Warschauer Brücke zur Arbeit.
  • Proskauer 34 – ein persönliches Blog mit vermischten Themen, darunter auch viel aus Friedrichsshain und Umgebung.
  • Der Berliner Clan – Karsten (und andere?) bloggen über Friedrichshain und Berlin – oft genug, um in diese Liste zu passen.
  • Berlin-Blog – hier schreibt Harald recht aktuell über berlinische und andere Themen, doch gibt’s auch eine Rubrik „Kiez“, in der ich sogar einen schönen Artikel über den Sonnenuntergang auf der Modersohnbrücke („Brückenchillen“…) fand.

Wer ein Blog kennt, das auf diese Liste sollte und die Kriterien erfüllt, möge es in die Kommentare eintragen!

ClaudiaBerlin am
20. Mai 2008

Fahrrad geklaut – wie wunderbar!

Letzte Woche wollte ich endlich endlich mein Fahrrad wegbringen, um es in einer Werkstatt überarbeiten und einstellen zu lassen. Doch siehe da, es war weg! Heraus geklaut aus einer Reihe mit mindestens 20 Rädern in einem überdachten Fahrradstand im Hinterhof.

Spontan machte sich ein Gefühl der Erleichterung breit. Hurrah, es ist weg!!! Das Problem, einem schlechten Rad gutes Geld hinterher zu werfen ODER ein neues zu kaufen, war keines mehr!

das geklaute Fahrrad

Als Fahrrad-Laie war ich so blöd gewesen, mir eines im Internet zu bestellen, das man erst noch „fertig montieren“ musste. Naja, und obwohl sich da ein lieber Freund recht kundig ausgetobt hat, so dass es halbwegs lief, bin ich mit dem Teil einfach nicht warm geworden: Dauernd sprang die Kette runter, wenn ich die 21-Gang-Shimano-Schaltung auch mal benutzen wollte. Das vordere Schutzblech schrappte am Reifen, es klapperte dies und jenes, jeder Gang machte andere komische Geräusche – einfach ätzend! Schon gar für eine Anfängerin, die das Rad als „Hoffnungsträger“ für mehr Bewegung im Alltag ansieht, aber deshalb verdammt nochmal nicht zur Fahrradbastlerin werden will.

Fahrrad mit Nabenschaltung gesucht

Jetzt suche ich ein STABILES und trotzdem nicht allzu schweres gebrauchtes Rad mit 7-Gang-Nabenschaltung. Mein Liebster meint, es genügten auch drei Gänge für die Stadt und leichte Touren, aber wenn ich die Wahl habe, ziehe ich vermutlich die 7-Gang-Variante vor. Und eine Werkstatt, die verlässlich und nicht allzu teuer dran rum repariert, wenn nötig, suche ich gleich auch. Vielleicht muss ich dafür ja nicht nach Kreuzberg fahren, wie ich es neulich noch vor hatte.

Das stelle ich dann nicht mehr im Hof ab, sondern im Keller – das Tragen trainiert ja gleich auch die Armmuskeln! :-)

Friedrichshain-Kreuzberg ist übrigens in Sachen Kriminalität im Berliner Vergleich führend, wie man  auf  Berlin-Germany lesen kann.