ClaudiaBerlin am
2. Januar 2008

Sauna in Berlin: das Badeschiff

Wer mal Berlinbesucher an einen besonderen Ort zum Saunieren, Schwimmen und Entspannen führen will, ist auf dem Sauna- und Badeschiff auf der Spree richtig: Unter einem futuristisch anmutenden Dach, das sich wie eine Raupe über Steg und Schwimmbad zieht, können Besucher bei 25 Grad entspannen. Zwei Saunen laden zum Schwitzen ein. Für Erfrischung sorgen eine Bar sowie das 24 Grad warme Wasser des Badeschiffs und zur Stärkung gibts Snacks an der Bar.

Saunaschiff bei Nacht

Besonders gefallen hat mir, dass man zu beiden Längsseiten des Pools ins Freie schwimmen und tolle Berlin-Ansichten genießen kann! Mit 12 Euro Eintritt für drei Stunden und dem Früh-Sauna-Tarif (8 Euro), wenn man vor 15 Uhr kommt, ist das Saunaschiff eine ernste Konkurrenz für alles, was sonst noch in der Nähe liegt – und das ist ja leider nicht viel!

Saunaschiff auf der Spree - ganz links im Bild

Mehr Bilder und Infos zum Badeschiff gibt es auf den Arena-Berlin-Seiten.

ClaudiaBerlin am
17. Dezember 2007

Blogger-Spendenaktion: Brunnen für Kambodscha

Zwar spenden meist nur langjährige Stammleser, doch will ich es nicht versäumen, auch in diesem Blog zu meiner aktuellen Spendenaktion aufzurufen: Mach mit – spende einen Brunnen in Tani / Kambodscha!

Noch immer schöpfen viele Menschen auf dem Land ihr tägliches Wasser aus verschmutzten und mit Giften belasteten Tümpeln. Für Touristen sieht das manchmal recht idyllisch aus, doch ist es Ursache vieler Krankheiten und Gesundheitsprobleme. Mit einer so einfachen Maßnahme wie der Installation eines Brunnens wird den Menschen effektiv geholfen – die Lebensqualität großer Familien und ganzer Dörfer steigt deutlich, wenn sauberes Wasser nach Bedarf zur Verfügung steht. Für uns eine Selbstverständlichkeit, für sie großer Schritt hin zu einem besseren Leben.

Kleine Spenden, große Wirkung!

Schon über 20 Blogger und Leser haben zusammen über 1200 Euro gespendet. Dank ihnen werden in Zukunft bis zu 80 Familien in Tani/Kambodscha sauberes Wasser haben. Und das sind Großfamilien, es haben also locker um die 1000 Leute und mehr etwas davon! Ist das nicht ein wahnsinnig hoher WIRKUNGSGRAD??? In einem Land, in dem ein Lehrer im Schnitt 30 Dollar verdient, kann man schon mit einer Spende von 15, 30, 50 Euro richtig was bewirken!

Lies mehr im Digital Diary – oder benutze das Spendenformular, wenn du dieses Jahr noch etwas richtig Sinnvolles in Sachen dritte Welt tun willst!

ClaudiaBerlin am
9. November 2007

Die Brücke und ihr Sekt: Modersohnbrückensekt bei REWE!

Ich war ja bass erstaunt, als mein Liebster mir erzählte, er habe bei REWE in der Revaler Straße einen „Brückensekt“ zur Modersohnbrücke entdeckt! Da musste ich gleich mal hin und ein paar Bilder machen. Tatsache: ganze Kisten voller Sekt mit der Bezeichnung „Friedrichshainer Modersohnbrücke / Brückensekt“ sind im Getränkemart aufgestapelt.

Modersohnbrückensekt bei Rewe

Ich hab‘ auch eine Flasche erworben, vor allem, um das Etikett aus der Nähe abzulichten:

Modersohnbrückensekt

Dann gleich mal auf der Website der angegebenen Sektkellerei Bernhard Massard aus Trier nachgeschaut, was es mit dem Sekt auf sich hat – und siehe da: Es ist vermutlich die „Hausmarke“, für die der Abfüller anbietet, eigene Etiketten für die Kunden zu erstellen und die Flaschen damit zu zieren.

Haben sich da also die Leute von REWE gedacht: Bieten wir mal einen Brückensekt an, da wird ja abends einiges weg geschluckt, wenn sich die Leute zum Sonnenuntergang auf der Brücke treffen? Kreative Idee, ja! Aber leider zur falschen Jahreszeit – und ich hätte es eher mit einem Prosecco probiert, der käme im Kiez vermutlich besser an.

ClaudiaBerlin am
7. November 2007

Die Modersohnbrücke

1913/14 wurde sie als Hohenlohebrücke gebaut. Wie die Straße, die seit 1896, nach dem früheren Reichskanzler und preußische Ministerpräsident Chlodwig Hohenlohe-Schillingfürst Prinz von Ratibor und Corvey (* 1819; + 1901) heißt. Was für ein Name! Den konnte die DDR natürlich nicht beibehalten, und so wurden Straße und Brücke 1951 in Modersohn umbenannt.

modersohnstrasse.jpg

Der Maler Friedrich Wilhelm Otto Modersohn (* 1856; + 1943) begründete 1889 zusammen mit Fritz Mackensen und Hans am Ende die Künstlerkolonie Worpswede. (behauptet Wikipedia) Andere Quellen nennen Fritz Mackensen als Gründer und legen das Gründungsjahr auf 1895.

moor-modersohn1.jpg

Modersohn-Moor-Bild aus rolfs_ reisen.de

1998 musste die stählerne Mehrfeldbrücke in Balkenbauweise aus Sicherheitsgründen abgerissen werden, es blieb nur ein Fußgängersteg und Verbindungsleitungen für Telefon und Strom. 2002 wurde sie, jetzt eine Stahlbogenbrücke, wieder für den Verkehr freigegeben.