ClaudiaBerlin am
23. Juli 2007

Fundsache: Hanomag A-L 28

Es wird fast zum eigenen Hobby, die „seltsamen Fahrzeuge“ in Berlin Friedrichsshain abzulichten und hier auszustellen. Hier eine neue „Fundsache“:

Hanomag

Es ist ein allradgetriebener Hanomag A-L 28, der ab 1953 produziert wurde – mit einem „Kofferaufbau“, den ich so noch nirgends abgebildet sah. Evtl. ein Eigen-Ausbau?

Wer sich ins Thema vertiefen will, dem sei das virtuelle Hanomag-Museum empfohlen!

ClaudiaBerlin am
13. Juli 2007

Der älteste Baum in Friedrichshain

…ist vermutlich diese uralte Trauerweide auf Stralau:

Trauerweide

Was die wohl schon alles miterlebt hat? Wer Stralau als Industriestandort überlebt hat, verdient Bewunderung – offenbar hatte man auch in der DDR eine gewisse Scheu, so einen Methusalem einfach zu entsorgen.

ClaudiaBerlin am
10. Juli 2007

Graffiti – die andere Wandgestaltung

GrafittiNicht jedem gefällt, dass viele Viertel in Berlin mit Graffiti geradezu übersäht sind. Geht man durch die Straßen von Friedrichsshain, fällt es auf, wenn mal ein Haus nicht mit den üblichen, hingerotzten Buchstaben und Schlangenlinien „verziert“ ist. Lieblos und ohne echten Gestaltungswillen sprühen die Helden der Lackdose ihr „hallo, mich gibt es auch!“ an die Wände, und der Diskurs „Kunst versus Schmiererei“ wirkt angesichts der meisten dieser Hervorbringungen als eher lächerliche Anmaßung.

Andrerseits: unter all den bloß Aggression und Langeweile ausstrahlenden Sprühwerken sehe ich auch immer wieder tolle Higlights, witzige Street-Art, zum Schmunzeln anregende Klebe-Werke und kreative Schablonen-Spuren. Und manchmal beeindruckt schon allein der Ort, an dem so ein Werk angebracht ist, wie etwa hier am Giebel eines Hauses in der Gärtnerstraße. Da frag ich mich schon, wie das wohl abgegangen ist, als dieses Werk entstand!

Grafitti

Wer übrigens mal richtig SCHÖNE Wandgestaltungen sehen will, schaue mal auf Hans Bindewalds neues Blog „Decorazione Italiana“ – von der Atmosphäre, die diese Häuser ausstrahlen, bin ich ganz hin und weg!

ClaudiaBerlin am
6. Juli 2007

Spass, Wissen, Freundschaft, Liebe…

…so viele Ziele beim Bloggen!

Mit seinem nun zu Ende gegangenen Blog-Projekt hat Yannick Eckls über 70 Blogger/innen bewogen, mal über die Ziele ihres Tuns nachzudenken. Wer durch die beteiligten Blogs surft, begegnet einem vielfältigen Spektrum an Motiven und Herangehensweisen, die auch das eigene Tun inspirieren und bereichern können. Und manchmal denk‘ ich auch: Na, SO würde ich es aber nicht machen – und auch das ist lehrreich!

Wer sich ein Bild von den Zielen und Wünschen der Teilnehmer machen will, findet hier die Wege zu den Teilnehmer-Blogs:

Ziel des Blogs, Elektroschaf | Ziele des Blogs, prinzess.biz | My Goals with SEO Expert | Ziele mit meinem Blog, blogspan.net | Ziele des Globalisierungsblog | Ziele mit dem eigenen Blog, ampuria.de | Ziele mit dem eigenen Blog, woschod.de | Die Ziele meines Blogs, fi-ausbilden | Warum blogge ich eigentlich? Welche Ziele? athriel | Ziele mit dem eigenen Blog, dimido.de | Bloggen, um mich zu erinnern, cjoes-blog.de | Ziele von Liebepur | Die Ziele dieses Blogs, ps3news.de | Die Ziele meines Blogs, lust-und-mehr | Die Ziele von randpop.de | Ziele mit dem Blog, dmay.net | Welches Ziel verfolgt das modersohn-magazin? | Ziele von Teddykrieger | 6 Ziele des Bloggen, tamagothi.de | Ziele des Blogs, softanarcho.de | Ziele mit digitalvivi | Ich will die Weltherrschaft, rtauchnitz | Welches Ziel hab ich mit meinem Blog? patje.de | Die Ziele vom Filterblog | Ziele mit meinem Blog, selbständig-im-netz | Der Blog und ich, simsi.ch | 10 Ziele vom denhartenweg-Blog | Blogziele, glühweinjunkies | Blogziele, zuerst der Untergrund, dann die Welt- burnttonque | Ziele von Famlog | Ziele mit dem eigenen Blog, wirbelwebber | Die Ziele eines Blogs, cacophonie | Warum ich blogge, spitau | Ziele mit dem Blog, kaennchen.de | Ziele mit meinem Blog, alleswasbewegt.de | Blogprojekt: Warum ich blogge, phpaws | Spass, Kontakte, Diskussionen, Wissen – tommyholiday | Ziele mit dem Blog, Yoda (Möge die Macht mit Dir sein!) | Meine Blogziele, falki-design.ch | Ziele mit meinem Blog, mitra.ch | Ziele von nachhaltigbeobachtet | Ziele mit meinem Blog, thomas-matterne.de | Die Ziele meines Blogs, urban-community | blogziel erreicht, energynet.de | ziele, randpop.de | wortgefecht.net, Ziele des Blogs | uschilange.de, Ziele des Blogs | Ziele mit vvallo.com | Ziele des Ameisen Blogs | Ziele von nighttiger | Projekt von Yannick, guxx.de | Ziele mit meinem blog, albersmann.net | Also: zentrale der Macht | Ziele, stadtneurotiker | Ziele mit meinem Blog, webtagebu.ch | Ziele mit meinem Blog, connys-welt.com | Von den eigenen Zielen erzählen, datenschmutz | Ein Monat und weiter, sociowatch | Ziele mit meinem Blog, document-dot-write | Ziele mit dem eigenen Blog, cio-weblog.de | Blogosphere, vernetzt euch! Stereophone | Meine kleine Presell Pages, skuub.de | Ziele mit dem eigenen Blog | Überlegungen zu meinen Zielen, journalist-und-optimist | Warum bloggen und podcasten wir? z-pod.de | Ziele mit Probloggerworld | Zieldefinition, birgitonline.de | Techdivision – Ziele unseres Blogs | Weltreise-Blog, die Ziele | Ziele von Martins-Kabuff.de | Der Festivalhopper Blog | Fotoblog motiviert sich | Warum mehr Wein?

Viel Spass beim Surfen!

ClaudiaBerlin am
24. Juni 2007

Welches Ziel verfolgt das Modersohn-Mag?

Die Frage, die Yannick Eckl, vom Bloggschrott.net in seinem Blog-Projekt stellt, klingt ein bisschen stressig: muss ich ein Ziel verfolgen, wenn ich blogge? Entsprechend outen sich in den Kommentaren „Fun-Blogger“, die kein anderes Ziel verfolgen als mit Spass an der Sache dabei zu sein. Reicht das denn nicht?

auf der ModersohnbrückeFür die ersten Webprojekte reicht es voll und ganz, na klar! Als ich 1996 mein erstes Cyberzine online stellte, war alles ungeheuer spannend und jeder Tag erlebte ich Abenteuer, die die Welt noch nicht gesehen hatte – einfach weil das Netz ja gerade erst dabei war, ins Bewusstsein der Allgemeinheit zu treten.

Heute reicht mir der Spieltrieb alleine nicht mehr, um etwas Neues zu starten – erst recht, wenn es ein Just-for-fun-Projekt sein soll. Das Modersohn-Magazin entstand aus der Begeisterung für einen bestimmten Ort: 2001 war ich nach 20 Jahren in Kreuzberg und zwei in Gottesgabe bei Schwerin schließlich in Berlin-Friedrichshain gelandet. Ich fand eine Wohnung nahe dem Boxhagener Platz und freute mich an der bunten, lebendigen und recht freakigen Umgebung, die mich ans Kreuzberg der 80ger erinnerte.

Die Modersohnbrücke war damals noch nicht eröffnet, aber schon begehbar. Das lud dazu ein, sich dort abends aufzuhalten und – wie die Schwalben auf der Stange – dem Sonnenuntergang über einer Berliner Skyline mit Ostbahnhof und Funkturm zuzuschauen. Das hörte dann auch nicht auf, als die Autos kamen, was mich erst ein wenig wunderte, aber auch freute. Toll, dass es noch Zusammenkünfte gibt, die unorganisiert stattfinden, einfach weil es schön ist, an diesem Ort zu sein!

Jetzt hat dieser „Ort der Kraft“ ein Blog. Es zu eröffnen war für mich erstmal ein Testen der Blog-Technik und gestalterische Herausforderung: schaffe ich es, ein individuelles, zum Ort passendes Design in die zersplitterten PHP-Schnipsel eines WordPress-Themes zu pfriemeln?? Mittlerweile finde ich es einfach „schön verrückt“, ein Blog zu einer Brücke und ihrer Umgebung zu machen – es passt zu F’Hain und ist quasi mein Beitrag zu diesem verrückten Stadtteil, der hoffentlich noch lange bleibt, wie er ist!

Paare auf der modersohnbrücke