Beim Araber in der Revaler Straße

Und wieder erregt ein Gammelfleisch-Skandal die Gemüter derjenigen, die vom Döner einfach nicht lassen können. Die BZ veröffentlicht Listen der betroffenen Döner-Buden, die angeblich nicht gemerkt haben, was sie da auf dem Spieß haben. Tipps zur Erkennung des Ekelfleisches machen die Runde (darf nicht grau sein und nicht süßlich riechen!), die die Frage aufwerfen, ob die Konsumenten eigentlich noch über Geschmacksnerven verfügen.

WARUM, frage ich mich, steigen die Leute nicht um? Zum Beispiel auf Falafel oder Halloumi? Mit der vegetarischen Boulette und dem leckeren Bratkäse geht man kein Risiko ein, zudem schmeckt es wirklich toll!

Gericht mit Halloumi

Mein Lieblings-Araber in Friedrichshain ist in der Revaler Straße, ziemlich weit oben zur Warschauer hin, gegenüber dem RAW-Gelände. Falafel schmeckt dort pikanter als anderswo, es ist erstaunlich preiswert und die Bedienung super nett. Wer mag, trinkt zum Essen den kostenlosen Tee aus dem Samowar, der mich drüber nachdenken lässt, mir auch so ein Gerät anzuschaffen! (Achtung: mindestens dreimal soviel heißes Wasser zum Tee-Extrakt schütten!)

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Ein Blog von: ClaudiaBerlin

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3 Kommentare

  1. Mal davon abgesehen, dass auch Pflanzen und das Fett in dem das Zeug gebraten wird, gammelig werden können: DAS ist dein Lieblingsfalafel? Ich gebe zu: Ich war erst einmal da, aber Meyman und Sanabel direkt am Boxi haben mir sehr viel besser geschmeckt.

  2. Am Boxi kann man nicht sitzen und speziell die Falafel hatte ich da nicht besser in Erinnerung – ist aber schon einige Zeit her und gewiss auch Geschmacksache.

  3. Am Boxi gibt es vier verschiedene Falafel/Araberläden, vielleicht meinen wir unterschiedliche? Im Meyman kann man jedenfalls recht gemütlich sitzen. Auch ganz gut ist der an der Nordseite des Boxis namens Almayas.


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