ClaudiaBerlin am
17. Juni 2007

Der Harfenspieler am Boxhagener Platz

Auf dem sonntäglichen Floh-Markt am Boxhagener Platz kann man nur eingeschränkt fotografieren. Schließlich gibts ein Recht am eigenen Bild, das ich respektiere. Deshalb verfremde ich die Fotos dann gerne mal, z.B. mit dem Farbpapier-Collage-Filter. Dann ist kein Gesicht mehr wirklich erkennbar und die Ergebnisse sehen wunderbar impressionistisch aus – wie dieses hier z.B.:

Harfenspieler auf dem Boxhagener Markt, Berlin-Friedrichshain

ClaudiaBerlin am
16. Juni 2007

LUNA-Strandgarten kommt gut!

Entgegen meinen ersten Vermutungen wird die neue Strandbar in Berlin-Friedrichshain zunehmend besser angenommen. Man hat während der ersten Tage für mehr bodennahe Sitzgelegenheiten gesorgt, Spielbetrieb gibts ab dem späten Nachmittag, und die direkt am Spielfeld installierten Frei-Duschen machen in der ungewöhnlichen Juni-Hitze echte Freude!

Zwar strömen nicht gerade die Massen, dafür ist es recht gemütlich!

Luna-Strandgarten

Luna-Strandgarten

ClaudiaBerlin am
11. Juni 2007

Modersohn-Strandbar heißt doch nicht „MalöR“

… sondern „LUNA-Strandgarten“ – und seit gestern hat‘ sie nun doch eröffnet.
Strandbar an der Modersohnbrücke

Schade, dass die Macher die Gelegenheit nicht ergriffen haben, den Spirit of Place im Namen aufscheinen zu lassen. Ok, sie wollen lieber nicht „MalöR“ heißen, wie es groß an der Wand steht – aber warum nicht „Modersohn-Strand“? Das hätte Bezug zur Umgebung, zur Brücke, zur Besonderheit des Ortes, und Friedrichshainer wüssten gleich, wo das ist.
modersohnbar4.jpgletzte aufbauarbeiten

Mit dem entspannten Relaxen wird man sich in der neuen „Location“ eher schwer tun, wie beim Blick auf die Sitzgelegenheiten zu erkennen ist: kaum Liegestühle, dafür mit weißem Kunstleder (schwitz…) bespannte Holzpaletten, dazu die üblichen Biergartenbänke – anlehnen ist nicht! Aber wer will schon in einer Strandbar bequem sitzen … man kann  ja ’ne Runde Beachball spielen und direkt daneben im Freien duschen. Viel Spass dabei!

ClaudiaBerlin am
2. Juni 2007

Kirschernte auf der Modersohnbrücke

Kirschernte auf der ModersohbrückeHier lässt man nichts verkommen: Anwohner ernten die Kirschen auf den Bäumen rechts und links der Modersohbrücke – gut so!

Ich hatte Glück, denn auf der linken Seite (aus Richtung Boxhagener Platz kommend) konnte ich die Äste einfach so heran ziehen und die Kirschen mal probieren: naja, es sind Sauerkirschen! Auf einen Baum klettern würde ich nicht dafür. Das soll ruhig die „junge Bevölkerung“ aus F’Hain machen… Immerhin ist der Mensch, der hier erntet, schneller als die Stare, die im Allgemeinen die ersten sind, die über erntereife Kirschbäume herfallen.

Jeden Tag gehe ich mindestens zweimal über die Brücke und immer bemerke ich etwas Neues. Der Blick in die Weite ändert sich sowieso drastisch, je nach Wetter. Immer wieder mal ist Baustelle, der Vermüllungsgrad ist auch ganz unterschiedlich. Und heute sind mir auf der Brücke fünf Frauen mit Babys und zwei Schwangere begegnet, offenbar sorgt man in FHain massiv für Nachwuchs!