Nicht hier, nicht dort –
im Nirgendwo ein Ort.
Woher? Wohin?
Die Gleise führen hin.
Autos fahren, Züge eilen,
während wir hier still verweilen:
genießen voller Wonne
den Untergang der Sonne.
ClaudiaBerlin am
30. Mai 2007
ClaudiaBerlin am
30. Mai 2007
Nicht hier, nicht dort –
im Nirgendwo ein Ort.
Woher? Wohin?
Die Gleise führen hin.
Autos fahren, Züge eilen,
während wir hier still verweilen:
genießen voller Wonne
den Untergang der Sonne.
ClaudiaBerlin am
30. Mai 2007
Eigentlich bräuchte ich kein Fragezeichen mehr setzen: was da aufgebaut wird, lässt kaum noch eine andere Möglichkeit offen. Aber man geht es gemütlich, am Pfingstsonntag war komplett Ruhe rund um die Container:

Montag wurde dann wieder weiter gebastelt (siehe unten). Mich wundert, dass auch die schlichteste Form, Gastronomie zu betreiben, so aufwändig ist, dass man den Einstieg zur warmen Saison nicht hinbekommen hat. In den vielen heißen Tagen wär doch schon eine Menge Umsatz drin gewesen, wenn… ja wenn das Handtuch-Grundstück zwischen Supermarkt und Modersohnbrücke als „Chill-Out-Location“ angenommen wird. Sand auf dem Boden ist ja nicht alles, was es braucht, um Leute anzulocken – oder doch?
Ich bin gespannt! Nicht weil ich vorhabe, da Gast zu werden, sondern weil es mich interessiert, wie sich so ein Betrieb auf die abendlichen Sonnenuntergangs-Sessions auf der Brücke auswirken wird und umgekehrt.
Feng-Shui-technisch ein Malör?
Werden es die Leute in der Strandbar in spe ertragen, von der Brücke herunter beobachtet zu werden? Wird die Brücke sich leeren, weil alle lieber in die neue Freiluft-Kneipe gehen? Werden sie dort Getränke einkaufen und dann doch auf der Brücke sitzen, dadurch noch mehr Müll und leere Flaschen dort lassen?? Stellt vielleicht dann mal jemand die dringend nötigen Müllbehälter auf??
Fragen über Fragen… ich werde es erleben, MoMag wird berichten!

ClaudiaBerlin am
29. Mai 2007
„Was kostet Berlin?“ heißt das Blog, das ich sofort für den TopContent-AWARD nominieren würde, wenn es denn einen solchen in der Blogosphäre gäbe!
Als in Kreuzberg gelandeter Wahlberliner liebt Marko die Vielfalt und Abwechslung, will dafür aber keine Unsummen ausgeben. Also macht er sich auf die Suche nach den Kulturschnäppchen Berlins und stößt auf weit verstreute Leckerbissen, die er in seinem Blog vorstellt. Wer einen Event mit freiem Eintritt melden will, ist dazu herzlich eingeladen.
Bisher gibt es die Themen Ausstellung, Comedy, Event, Festival, Jazz, Kabarett, Museum, Salsa und Theater. Zudem kann man sich die Artikel „nach Ort“ (= Charlottenburg, Kreuzberg, Mitte, Wilmersdorf, zerstreut) oder „nach Zeit“ (=dauerhaft kostenlos/einmalig kostenlos) sortiert ansehen. Ich bin begeistert!
Die Optik des Blogs finde ich auch ganz ansprechend. Allerdings wären Verbesserungen im Detail schon noch drin: z.B. ein Abstand zwischen Bildern und Texten – und eine etwas besser lesbare Sidebar, deren blasse Farben, winzige Buchstaben und geringen Kontraste allen Probleme bereiten, die nicht so gut sehen.
Markos Blog wird grade erst zwei Monate alt – ich wünsche ihm langen Atem, viele Leser und eine große Zukunft als Blogger!
ClaudiaBerlin am
29. Mai 2007
Sieht er nicht stark aus?? In der Revaler Straße parken oft recht exotische Fahrzeuge. Das hier ist ein historischer Laster: ein Magirus-Deutz Mercur. Nähere Angaben hab‘ ich leider nicht. Bei Wikipedia erfahre ich immerhin, dass es sich bei dem Modell um einen „Bullen“ handelt (gefährlich in F’Hain!). Die wurden ab 1953 produziert und haben die eleganten „Rundhauber“ abgelöst, die ihrerseits den „konischen Eckhaubern“ folgten.
Wie interessant! Dafür gibts sogar Communities, z.B. Powalski – das Forum für historische Nutzfahrzeuge. Und wer ganz tief in die Materie einsteigen will, dem wird auf dem Lastkraftwagen-Oldtimer-WIKI geholfen!
Dass ich in diesem Leben mal ein paar Worte über alte LKWs verlieren würde, hätt‘ ich als an Autos chronisch Desinteressierte nie gedacht! Man sieht: bloggen enthemmt.

Einen recht ähnlichen Feuerwehrlaster gibts übrigens als Modell: „1941 Magirus-Deutz S 3000 SLG“ bei Amazon – erinnert mich an die kleinen „Wiking-Autos“, mit denen wir als Kinder spielten.
ClaudiaBerlin am
28. Mai 2007
Wer immer dieses Laken zu seinem Geburtstag ‚raus gehangen hat, muss mittlerweile damit leben, schon mit Riesenschritten auf die 40 zuzugehen! Denn das ist eine „historische Aufnahme“ aus dem Januar 1999 – ich glaube, es war in der Dirschauer Straße.
Ist ja auch hart: Sozialraum 8 (Friedrichshain-Südost, hier die Karte) hat mit Abstand die meisten Bewohner zwischen 18 und 26 Jahren, nämlich 9354, verglichen mit anderen Gebieten in Kreuzberg-Friedrichshain. Dass es auch noch 19541 Menschen zwischen 27 und 45 gibt, fällt kaum auf, wenn man so durch die Straßen schlendert. Von den 46 bis 64-Jährigen (=ich bin Jg. ’54) soll es dann noch ganze 5382 geben – ich freu mich immer, wenn ich mal einen Altersgenossen sichte! (Die Zahlen sind vom Mai 2005)
ClaudiaBerlin am
27. Mai 2007
Er will sich nicht erlauben lassen, was er sich nicht verbieten lässt – und schreibt es auch gleich mit dickem Filzer auf die Modersohnbrücke. Ob’s hilft? Wem will der Autor das denn sagen? Seiner Mutti? Oder ist der Satz als weichgespülte Form des uralten „legal, illegal, scheissegal“ zu verstehen? Wie will er eigentlich verhindern, dass ihm jemand ‚was erlaubt, was er sich nicht verbieten lässt?
Wegen mir dürfen alle, die Platz finden, auf der Modersohnbrücke den Sonnenuntergang genießen! Na, was jetzt? Nicht mehr dazu setzen?